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1

Mittwoch, 18. März 2015, 17:14

Es ist zum Heulen... (18.03.15)

Hallo allerseits,

heute, bei 15 °C und Sonnenschein, bin ich erstmals dieses Jahr wieder eine meiner längeren Routen gegangen. Auch, weil ich mal sehen wollte, wie es mit meiner Lieblingshecke hinterm Wald steht. Diese Hecke neben einer Pferdekoppel und einem Feldweg neben einer Wiese mit Bachtal ist (war...) äußerst artenreich. Daher findet (fand) die Insektenwelt dort Blüten vom frühen Frühling bis in den Hochsommer. Unter anderem wachsen (wuchsen) dort:

- Schlehen
- Weißdorn
- Holunder
- Hundsrosen
- Schneeballsträucher
- Ebereschen
- Haselsträucher
- junge Eichensträucher
- Hainbuchen
- Eschen
- Salweiden
- Schwarzerlen
- Wildkirschen
- Pflaumenbäume

Heute sah es dort wie unten gezeigt: alles abgeholzt bis auf ein paar Bäumchen alle 5-10 m. Die aber auch bis in 3 m Höhe aller Äste beraubt, damit bloß keine Tiere darunter Deckung finden. Das Fotografieren von Käfern und Fliegen auf den Blättern der niedrigen Zweige kann ich mir auch abschminken... :panic:
Zwar ist auch ein großer Teil der Hecke (vorerst?) stehengeblieben, doch der grenzt an eine langweilige Wiese und ist deutlich weniger abwechslungsreich.

Mal sehen, vielleicht hänge ich einen Teil der vielfältigen (anderswo gemachten...) Beobachtungen von gestern und heute an diesen "Exkursionsbericht" mit dran, vielleicht mache ich auch eigene Threads unter "nur zeigen" auf. Wo es was nachzufragen gibt, das landet dann sowieso in den nächsten Tagen in den Bestimmungsrubriken.
»Jürgen Peters« hat folgende Bilder angehängt:
  • Abgeholzte Hecke Richtung Melle_001.jpg
  • Abgeholzte Hecke Richtung Melle_002.jpg
  • Abgeholzte Hecke Richtung Melle_003.jpg
  • Abgeholzte Hecke Richtung Melle_004.jpg


Viele Grüße, Jürgen
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2

Mittwoch, 18. März 2015, 19:26

Das tut weh, solche Bilder zu sehen. Das ist ja kein Bauland warum wird dann so stark geholzt? Nicht nur Insekten, Vögel, Hasen usw. werden diese Sträucher und Bäume vermissen.

Viele Grüsse
Katja

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3

Mittwoch, 18. März 2015, 20:06

Hallo Katja,

Das ist ja kein Bauland warum wird dann so stark geholzt?

das habe ich mich auch gefragt. Nichtmal zum Brennholz dürften die Äste und Schnitzel taugen. Vielleicht hat der Bauer sich 'nen größeren Trecker angeschafft und meint, damit nicht mehr durchzukommen... :evil:


Viele Grüße, Jürgen
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4

Mittwoch, 18. März 2015, 20:26

Ein Jammer!!! Mein Beileid! ;(
Das scheint überall gleich zu sein. Bei uns ist in den letzten Wochen auch alles Mögliche abgesägt und ausgeschnitten worden.
Bei uns im Dorf geht außerdem seit einem Jahr der Baumfällwahn um.
Vor einigen Jahren hieß es noch, man dürfe Bäume nur gut begründet und mit Genehmigung fällen. Damals wurde sogar mal ein Dorfbewohner angezeigt, deshalb dann von einem Stadtrat besucht und ihm wurde eine hohe Geldstrafe angedroht, wenn er seine Nussbaum wirklich fälle.
In den letzten zwölf Monaten fielen hier im kleinen Dorf fast alle höheren Bäume, bestimmt so 30 - 40, viele davon in meiner Nachbarschaft, wie mein geliebter uralter Nussbaum auf der Grundstücksgrenze. Bestimmt nicht mal die Hälfte gut begründet! Es wirkt alles kahl und leer, aber das passt ja gut zu den modernen Schotter- und Rindenmulchwüsten in den Vorgärten. :pinch:

Liebe Grüße vom mupfel

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5

Mittwoch, 18. März 2015, 20:48

Das tut mir sehr Leid Jürgen! Wir kennen das sicher alle.
2013 war das: Ein toller Teich, komplett umwachsen und landwirtschaftlich nicht genutzt. Den einen Tag noch schön, doch am nächsten Tag blieb ich erst mal ungläubig am Ufer stehen. Komplett abgewalzt. -Mir wurde gesagt, er diene als Löschteich für das nebenstehende Sägewerk. Aber wenn er im Sommer nahezu austrocknet?-
Und noch früher vor etwa mehr als 10Jahren, da hatten wir einen so artenreichen Weiher. Ich erinnere mich, als Kind da durchgestapft zu sein zwischen Rohrkolben und Schilf.
Schlauerweise wurde dann beschlossen, den Weiher auszubauen damit man im Winter besser darauf Schlittschuhfahren kann.
Ergebnis: So gut wie keine Schlittschuhläufer. Der Weiher: Eine trübe Brühe mit Goldfischen, die an Erstickungstod zu Grunde gehen.
Es wirkt alles kahl und leer, aber das passt ja gut zu den modernen Schotter- und Rindenmulchwüsten in den Vorgärten
Ja nicht wahr? Dieser Tetris- oder Lego-Zuschnitt, wo alles perfekt geformt ineinander passt.

Grüße,
Dennis

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6

Mittwoch, 18. März 2015, 20:50

Hallo Mupfel,

meine Vermieterin nebenan hat in ihrem Garten auch alles niedergemacht in letzter Zeit: eine große Kiefer (die gibt's hier sonst nicht so häufig), Obstbäume, Haselsträucher, Ahorn, Holunder usw. Ist jetzt nur noch eine große Rasenfläche mit einem Rhodendronstrauch in der Mitte - mit Stahlrahmen umfaßt, damit er seine Wurzeln bloß nicht zu weit treibt. Der Rasen wird, wenn er wächst, mindestens einmal die Woche streichholzkurz gemäht, was zur Folge hat, daß er im Sommer meist eher hellbraun als grün ist.

Und daß Ärgerliche ist, daß sie auch mich anhält, jedes Fitzelchen Grün auf dem Hof hier und an dessen Rand sofort zu bekämpfen. In den Mauerritzen wächst im Sommer gerne Wasserdost, den ich versuche so lange wie möglich zu verteidigen. Später dann verschiedene kleine Korbblüter, die immer den Löcherbienen in meinen Nisthilfeblöcken als Nahrung dien(t)en. Und ich habe sogar schon Walderdbeeren frisch vom Hof gegessen. 8) Aber wenn meine Vermieterin meint, es nicht mehr ertragen zu können (die Nachbarn gucken ja schon...), dann fährt sie mit dem Rasentraktor über den Hof, und die Sache mit den Bienen und Blümchen hat sich erstmal erledigt. :pinch:


Viele Grüße, Jürgen
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7

Mittwoch, 18. März 2015, 21:15

Es ist wirklich zum Heulen was in letzter Zeit so abgeht. Hinter meinem Garten, das angrenzende Feld, ca. 1000 qm die schönste Wildnis. Baume und Sträucher, Wildblumen und.....Eine Anwohnerin ein paar Häuser weiter meckert solange auf dem Rathaus, weil sie die Abendsonne angeblich durch diesen Wildwuchs nicht mehr genießen kann, bis die Gemeinde einen Landwirt beauftragt alles platt zu machen. Der fährt jetzt im Jahr drei bis viermal über die Fläche und macht wirklich gründlich alles platt.
Wissen muss man. Diese Dame hatte im Juni genau 20 Minuten Abendsonne. Nur im Juni, das ganze Jahr war sonst nichts.
Ein Paradies weniger und warum......
Viele Grüße

Friedrich

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8

Mittwoch, 18. März 2015, 21:28

Hallo Friedrich
Eine Anwohnerin ein paar Häuser weiter meckert solange auf dem Rathaus, weil sie die Abendsonne angeblich durch diesen Wildwuchs nicht mehr genießen kann
Das ist ja der Gipfel! Aber bei allem Respekt, als ich das gelesen habe musste ich erstmal lachen, also über den angegebenen Grund warum geplättet wurde.
Was kommt als nächstes? Spatzen zum Abschuss freigeben weil sie zu laut zwitschern und man sich deswegen nicht mehr aufs Rasenmähen konzentrieren kann? :nö:

Grüße,
Dennis

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9

Donnerstag, 19. März 2015, 08:13


Aber wenn meine Vermieterin meint, es nicht mehr ertragen zu können (die Nachbarn gucken ja schon...), dann fährt sie mit dem Rasentraktor über den Hof, und die Sache mit den Bienen und Blümchen hat sich erstmal erledigt. :pinch:
An das hab ich mich jetzt grad erinnert, als ich nacheinander drei Amselweibchen aus meinem Garten in verschiedene Richtungen entschwinden sah - jede fast bis zur Schnabelsperre vollbepackt mit Moos für den Nestbau.
Das gibt´s halt bloß bei uns im Garten. Alle anderen Gärten werden von jeglichem Moos befreit - und selbst der Nachbar, der beim Wettbewerb "Naturnaher Garten" (trotz seiner drei Katzen) erfolgreich mitmacht, rief seiner Frau gestern entsetzt zu, der Rasen sei ja vermoost. Also musste sogleich der Vertikutierer raus ... :wacko:

Liebe Grüße vom mupfel :)

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10

Donnerstag, 19. März 2015, 19:20

Hallo Friedrich
Eine Anwohnerin ein paar Häuser weiter meckert solange auf dem Rathaus, weil sie die Abendsonne angeblich durch diesen Wildwuchs nicht mehr genießen kann
Das ist ja der Gipfel! Aber bei allem Respekt, als ich das gelesen habe musste ich erstmal lachen, also über den angegebenen Grund warum geplättet wurde.
Was kommt als nächstes? Spatzen zum Abschuss freigeben weil sie zu laut zwitschern und man sich deswegen nicht mehr aufs Rasenmähen konzentrieren kann? :nö:

Grüße,
Dennis


Hallo Dennis, zuzutrauen wäre es Ihr. Ich lass mich überraschen.
Viele Grüße

Friedrich

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11

Donnerstag, 19. März 2015, 19:36

Hallo Friedrich,

Dein Beitrag erinnert mich an mein Elternhaus Einfamilienhausquartier in Zürich Altstetten. Wie meine Eltern, hatten alle einen wunderschönen sehr gepflegten Garten. Nur unser direkter Nachbar liess wegen den "Tierchen" alles verwildern. Z.b. wurde das Laub in 4 Haufen liegen gelassen, damit die Igel ihr Winterquartier hatten die dörren Sträucheräste nicht herausgeschnitten usw. Leider wurde bei der Gemeinde reklamiert und er musste mehr "Ordnung" einhalten.

Viele Grüsse
Katja

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12

Freitag, 20. März 2015, 16:16

Hallo Katja,
ich habe immer gedacht nur die Schwaben wären solche Ordnungsfanatiker, siehe die berühmt, berüchtigte "Kehrwoche". :rolleyes:
Aber solche Sauberkeitsfanatiker gibt es überall. Ich habe Beispielsweise von meiner Schmetterlingswiese alles über den Winter stehen lassen, falls irgendwelche Falter dort Eier abgelegt haben. Für jeden missbilligenden Blick oder Frage, warum ich den das Unkraut nicht beseitigen würde, 10 € und mein Jahresurlaub wäre gesichert.
Viele Grüße

Friedrich

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13

Freitag, 20. März 2015, 21:27


...
ich habe immer gedacht nur die Schwaben wären solche Ordnungsfanatiker, siehe die berühmt, berüchtigte "Kehrwoche". :rolleyes:
Aber solche Sauberkeitsfanatiker gibt es überall.

Bester Friedrich, :D

das beruhigt mich ungemein, dass wenigstens Du das einsiehst! ;)

Die badischen! Ureinwohner im Dorf hier halten ihre Kehrwoche (samstags wird grundsätzlich und bei jedem Wetter die Dorfstraße! gefegt, ob dreckig oder nicht - was würden sonst die Leute sagen! *prust* ) gewissenhaft ein und können in ihrem blinden Stumpfsinn nicht nachvollziehen, dass bei einer waschechten Schwäbin der Garten zwar total vergammelt wirkt, aber voller Leben ist, während ihr eigenes Grundstück ein steriles, totes, völlig wertloses und somit verschwendetes Stück Erde ist.
Das sind die gleichen lernresistenten Leute, die mir auch wütend vorwerfen, bösartige Elstern und Krähen aufzuziehen, welche dann die nichtvorhandenen (denn wo sollten sie auch brüten und sich vor dem Sperber verstecken?) Singvögelein in ihrem Garten aus reiner Mordlust murksen. Abschießen sollte man die lieber, aber alle - und nicht päppeln!!!

Jaja, die Klischees ... :D :rolleyes: ;)

Liebe Grüße vom mupfel :)

PS. Und es lässt sich auch schlecht mit "Kehrwoche" vereinbaren, wenn - bloß zum harmlosen Beispiel! - in der Küche der Erpel sich im Hundenapf wäscht und die Elster auf dem Küchenschrank brütet, ohne sich Zeit zu nehmen, sich zur Notdurft aufs Klo zu begeben ...
Bilder von heute und von letzten Freitag ...
»mupfel« hat folgende Bilder angehängt:
  • !      Wakwak 1.jpg
  • !      Wakwak 2.jpg
  • !          Paula brütet 2.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »mupfel« (21. März 2015, 06:53) aus folgendem Grund: PS und Fehler


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14

Freitag, 20. März 2015, 22:07

Hallo mupfel,
natürlich sehe ich das ein. Bin ja auch kein Schwabe, sondern auch Badener, aber ganz nah an der Grenze und dann noch mit schwäbischer Großmutter, ojeh. War aber eine ganz liebe. :brav: Ich habe eine Nachbarin auch Badener, da läuft das genauso wie Du es schilderst. Straße fegen, ob dreckig oder nicht. Du siehst, es gibt sode und sodene, aber me sode wie sodene, sagen die Schwaben. Ich hoffe ich habe das jetzt richtig zitiert, sonst gibt's haue. :aua2:
Viele Grüße

Friedrich

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15

Samstag, 21. März 2015, 07:12

Hallo mupfel,
natürlich sehe ich das ein. Bin ja auch kein Schwabe, sondern auch Badener, .....
....... Du siehst, es gibt sode und sodene, aber me sode wie sodene, sagen die Schwaben. Ich hoffe ich habe das jetzt richtig zitiert, sonst gibt's haue. :aua2:
Lieber Friedrich,

bestimmt irrst Du Dich da! Deine Einsicht liegt sicher nicht daran, dass Du Badener bist, sondern an der schwäbischen Großmutter. :whistling:
Hanoi! - Haue gibt´s bei mir nicht, ich würde doch niemals Schwächere - also Männer - schlagen, bin doch eine Schwäbin! :heilig:

Im Schwäbischen hat - wie auch im Badischen - jedes Kaff seinen eigenen Dialekt. So heißt es dort, wo ich ursprünglich herkomm, nämlich vom Fuß der Schwäbischen Alb/Filstal: "solle und sollene".

Liebe Grüße aus der Nachbarschaft vom mupfel ;) ^^

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16

Samstag, 21. März 2015, 12:21

Dann bin ich ja beruhigt. *hüpf* Ich dachte schon.... *keule*
Dir ebenfalls liebe Grüße und ein schönes Wochenende.
Viele Grüße

Friedrich

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17

Samstag, 21. März 2015, 22:26

Guten Abend Forum,

bei mir in der Nähe (8-10min mit dem Rad) gab es eine Fläche, auf der im Sommer bestimmt 3-4 Feldschwirle sangen, Schwarzkehlchen rumsprangen und wenn ich mich nicht irre auch Braunkehlchen. Gott sei Dank wurde dieser wüsten Fläche im Dezember 2013 ein Ende gesetzt, da kommt hoffentlich ein toller Parkplatz für den Flughafen oder sowas hin.

Unsere Nachbarn meckern auch immer mit uns und sone Art Park direkt bei uns wird immer zur günstigsten Zeit gemäht, Anfang Juni! Somit habe ich in den letzten Jahren echt Probleme dort Heuschrecken zu finden, 2011 hatte ich da 5-10 Arten dicht gedrängt...

Auch die "Randbebauung" der NSGs und die Bebauung der leider nicht geschützten Brachen in der Innenstadt sind zum heulen...

Aber es gibt auch positive Sachen, z.B fällt da jeman ohne Genehmigung (!) Bäume, einfach so, und das auch in der Innenstadt.

LG,
Jonathan
»Jonathan Neumann« hat folgendes Bild angehängt:
  • Biber.jpg

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18

Sonntag, 22. März 2015, 00:46

Hallo, alle Co-Leidtragenden am Verlust von "Natur",
Jonathans Beitrag erinnert abschließend daran, dass es auch "verheerende" Tiere gibt. "Mein" Teich auf der Wiener Donauinsel war immer von schönen
Weiden und anderem Geäst umstellt, vielfältige Immobilien für Vögel und Insekten. Als ich vor ein paar Wochen nach langem wieder einmal
Nachschau hielt, waren ausnahmslos alle von den Biebern gefällt! Naja, es gibt ja wohl auch genügend Käfer etc., die sich am Totholz freuen
werden, aber das ist ein schwacher Trost. Aber es gibt auch ein paar gute Beamte im Wiener Magistrat (Rathaus), die helfen der Natur auf der
Donauinsel immer wieder auf die Sprünge (Neupflanzungen etc.).
Ansonsten muss in Österreich glücklicherweise nicht immer alles ganz ordentlich sein...
Beste Grüße,
Konrad

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19

Sonntag, 22. März 2015, 15:12

Lieber Konrad,

Deine Enttäuschung über den ramponierten Teich kann ich Dir gut nachfühlen! ;(

Trotzdem ... diese "verheerenden" Auswirkungen der Biber muss man auch wieder auf das unselige Eingreifen des Menschen in die Natur zurückführen. Hätte der Mensch nicht sämtliche Feinde der Biber in Europa ausgerottet, dann würden die Biber nicht so überhand nehmen, wo sie angenehme Lebensbedingungen vorfinden.
Man kann es drehen und wenden wie man will - es gibt nur einen wirklich Schädling auf der Erde ... Alles andere pendelt sich mit der Zeit wieder ein. Dass die eine oder andere Art unter natürlichen Veränderungen langsam wandert oder auch ausstirbt, das hat´s schon immer gegeben. Auch das gehört zur Natur.
Doch die radikalen Mittel, die der Mensch in seiner Gier und Dummheit einsetzt, wie Technik und Chemie, lassen der Natur gar keine Zeit, sich drauf einzustellen und etwas auszugleichen.

Ist aber nur noch eine Frage der Zeit...
Man kann sich das - sehr vereinfacht - ungefähr so vorstellen wie eine in einer Petrischale angesetzte Bakterienkultur. Sie vermehrt sich unter guten Lebensbedingungen immer schneller. Irgendwann sind diese Möglichkeiten aber ausgeschöpft. Platz und Nahrung sind begrenzt. Dann kommt unweigerlich der Zusammenbruch der Population ...
Und des Menschen Dummheit tut ein Übriges um die Sache zu beschleunigen.

Liebe Grüße vom mupfel :)

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20

Sonntag, 22. März 2015, 16:56

Lieber Mupfel,
ja, was die Dummheit angeht, hast Du sicher recht. Erfreulicherweise gibt's aber doch auch eine Menge anderer menschlicher Eigenschaften, die den Menschen zu was Wertvollem machen. Und auch der Mensch ist Natur, also sehen seine Zerstörungen von "außen" gesehen (etwa wenn uns was ganz Großes durch ein schwarzes Loch zusieht) sicher neutraler aus. Freilich, wir, die wir das lieben gelernt haben, womit wir aufgewachsen sind, haben gar keine Freude mit den "unnatürlichen" Entwicklungen.
Soweit mein Wort zum Sonntag.
Liebe Grüße,
Konrad

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21

Sonntag, 22. März 2015, 22:56

Lieber Konrad,

da muss ich mich ja eigentlich fast schämen und ich komme mir langsam vor wie ein ungnädiges grantiges altes Weib, weil ich einfach nicht so großzügig über die Menschheit denken kann. :S

Du hast ja schon ein Stück weit Recht, der Mensch hätte an und für sich Eigenschaften, die ihn wertvoll machen könnten, wenn er die wundervollen Begabungen, die ihm die Natur verliehen hat, auch vorauschauend und uneigennützig an- und verwenden würde. Das tun aber nur einzelne Individuen und auch sie begrenzen ihren Altruismus meistens bloß auf einen kleinen Bereich des Lebens.

Hm, das war wohl ein eher passendes Wort zum tristen Montag ... :rolleyes:

Liebe Grüße vom mupfel ;)

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22

Montag, 23. März 2015, 00:19

Lieber mupfel,
was auf dem Denkmal für die Menschheit stehen wird, werden wir nicht lesen können, aber die Wanderer auf dem Wiener Leopoldsberg haben über die letzten Jahre immer wieder das Bedürfnis für eine Markierung gehabt.
Gute Nacht,
Konrad
»zobel« hat folgende Bilder angehängt:
  • Steindenkmal L-Berg110324 (9).jpg
  • Steindenkmal L-Berg150322.jpg
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Freitag, 10. April 2015, 12:44

Hallo allerseits,

gestern bin ich mal wieder dort vorbeigegangen. Meine Befürchtungen, der restliche Teil der Hecke (hinten neben der Schafwiese; auf der Koppel vorne stehen normalerweise Pferde, gestern lief nur eine Krähe dort rum) würde auch noch abgesäbelt werden, hatte sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. In der Hecke blühten (noch) zwei Salweiden, aber noch nicht die Schlehen (sehr ungewöhnlich). Kann aber nicht mehr lange dauern.

So, jetzt will ich aber raus, es soll bis 21 °C warm werden. :sonne:
»Jürgen Peters« hat folgende Bilder angehängt:
  • Hecke_und_Schafweide_1.jpg
  • Hecke_und_Schafweide_2.jpg
  • Corvus_corone_1.jpg
  • Corvus_corone_2.jpg
  • Prunus_spinosa_Knospen.jpg


Viele Grüße, Jürgen
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Samstag, 11. April 2015, 16:19

So, jetzt will ich aber raus, es soll bis 21 °C warm werden. :sonne:

Es wurden dann "nur" 20,7 °C 8) . Habe über 800 Fotos geschossen in den letzten 2 Tagen. Da bin ich fast froh, daß es jetzt am Wochenende nicht mehr so schön ist (heute hat es geregnet). Ich werde bestimmt noch ein paar Tage brauchen, bis ich die ganzen Bilder aufgearbeitet haben werden. Ab Mittwoch soll das Wetter dann wieder besser werden.


Viele Grüße, Jürgen
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