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  • »Jann Wübbenhorst« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 25. Oktober 2016, 18:56

Welche Schnecke?

Lässt sich zu dieser Schnecke etwas sagen? Sie war am 17.09.2016 in einer Feldahornhecke unterwegs.
»Jann Wübbenhorst« hat folgende Bilder angehängt:
  • 160917_5416.JPG
  • 160917_5417.JPG
  • 160917_5419.JPG
Viele Grüße,
Jann

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2

Dienstag, 25. Oktober 2016, 19:05

Hallo Jann,
tja, puh, das ist genau das Problem: das Tierchen ist extrem juvenil und ist damit ein Überraschungs-Ei: man weiß nie, was d´rin ist.......... . Das kann also noch alles Mögliche werden. Ein paar Gattungen kann man wohl ausschließen, das hilft aber auch nicht viel weiter.
Sorry, tut mir furchtbar leid.
Zerknirschte Grüße: wolf

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3

Mittwoch, 26. Oktober 2016, 11:09

Hallo Wolf,
ich hab's befürchtet... ;)
Gibt es irgendwelche Merkmale, an denen man allgemein festmachen kann, ob eine (kleine) Gehäuseschnecke juvenil oder adult ist?
Wie gesagt, die häufigen Arten Cepaea hortensis, Cepaea nemoralis und Arianta arbustorum sowie Helix pomatia finde ich sehr häufig; bei allen kleinen und nicht eindeutig gefärbten Exemplaren frage ich mich immer, sind das nun alles juvenile Tiere dieser Arten (bei Helix pomatia kann ich es m.E. einigermaßen erkennen) oder sind evtl. auch andere darunter?
Viele Grüße,
Jann

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4

Mittwoch, 26. Oktober 2016, 20:35

Guten Abend Jann,

die Unterscheidung juvenil-adult ist - etwas windig formuliert - auch so ein bisschen Erfahrungs-Sache. Mit etwas über 240 terrestrischen Schneckenarten in Deutschland ist die Sache ja halbwegs überschaubar, auch wenn sich anhand von Fotos oder Gehäusen manchmal nicht alle Fragen klären lassen. Zudem sind diverse Arten recht selten oder sehr selten oder/und innerhalb Deutschlands auf sehr kleine Areale beschränkt (sozusagen endemisch).

Für die Unterscheidung juvenil-adult gibt es - so denke ich zumindest - die ein oder andere Faustregel, die in den meisten Fällen weiterhilft.
Ein sehr dünner, unpigmentierter und weicher Mundsaum spricht für juvenil. Ein fester, mit einer Lippe verdickter Mundsaum, der dann vielleicht auch noch ein wenig nach außen gebogen ist, gehört zu einem adulten Tier. "Leider" gibt es auch Arten, deren Mundsaum im adulten Zustand dünn und nicht verdickt oder/und erweitert ist, aber diese Arten kennt man dann irgendwann.
Grundsätzlich haben kleine Arten auch eher enge Windungen; wenn ein Gehäuse sehr klein ist und die Windungen rasch zunehmen, spricht das eher für ein juveniles Exemplar einer größeren Art. Natürlich gibt es auch da Ausnahmen (Daudebardiidae, Vitrinidae.....), aber auch die hat man irgendwann im Kopf.

Das sind wie gesagt Faustregeln. Man kann auch mal danebenliegen. Macht ja nix, kommt vor.......... .
Vielleicht hat das Deine Frage ein ganz klein wenig beleuchtet, sonst versuche ich es noch mal anders.

Herzliche Grüße: wolf

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5

Donnerstag, 27. Oktober 2016, 08:48

Vielen Dank, Wolf, das sind für mich schon sehr hilfreiche Anhaltspunkte. Ein "Patentrezept" hatte ich nicht erwartet
Viele Grüße,
Jann