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  • »mmk« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 18. Februar 2016, 14:23

Unbekannter Gliederfüßer 03.02.2016

Guten Tag,

weiß vielleicht jemand, um welches Tier es sich hier handelt? Vielen Dank!

Deutschland, NRW, Welver, abends an Holzschuppenwand, 03.02.2016
»mmk« hat folgendes Bild angehängt:
  • Tausendfüßler.jpg

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2

Donnerstag, 18. Februar 2016, 17:04

Hallo Michael,

ein Steinkriecher, Gattung Lithobius, kann ich schon mal sagen. Für Näheres mußt du auf die Spezialisten warten.


Viele Grüße, Jürgen
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3

Freitag, 19. Februar 2016, 09:04

Hallo Jürgen,

vielen Dank schon einmal. Das Tier war übrigens einige (vielleicht 3-4) cm groß.

VGMK

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4

Samstag, 20. Februar 2016, 14:42

Hallo Michael,

Das Tier war übrigens einige (vielleicht 3-4) cm groß.

wenn das nicht überschätzt ist, käme wohl nur eine, unsere häufigste und größte Art in Frage: Lithobius forficfatus.


Viele Grüße, Jürgen
-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=
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5

Dienstag, 16. August 2016, 11:00

Hallo Michael,

ausnahmsweise kein L. forficatus im Hausbereich, diesmal L. melanops: schlanker/graciler und nicht so klobig/fett wie forficatus, heller (niemals rötlich/brauner!) Rücken mit mehr oder weniger dunklerer Mittellinie. Kopfschild hell mit dunklerem Augenfeld und einem dunkleren Fleck auf der Mitte des Kopfes.

Beste Grüße,
Peter

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6

Freitag, 26. August 2016, 11:25

@ millipeter

Hallo,
gibt es wirklich L.melanops in dieser Größe von 3-4cm?
Gruß: Siegfried

7

Freitag, 26. August 2016, 15:09

Bin zwar nicht Peter, aber das mit den Grössen(angaben) ist wohl immer etwas problematisch.

Einerseits ist das Tier hier sicherlich nicht vermessen sondern nur geschätzt und bei so grosse Exemplare überschätzt man sich schnell mal ("oha- das ist ein dicker!"; aber ein halber cm mehr ist für das Auge sehr viel - daraus wird dann schnell ein ganzer cm oder gar mehr bei der geschätzten Grössenangabe).

Aber es gibt ein weiteres Problem das besonders bei den Chilopoden meiner Meinung nach stark greift. Wir fotografieren und beobachten die Tiere ja lebend, und meist sogar "on the run"". Die Angaben in der gängigen Bestmmungsliteratur beruhen aber fast immer auf Kollektionsmaterial, sprich tote Tiere. Die sind wohl meist über die weichere Verbindungsteile zwisschen den Segmenten stärker zusammen geschrumpft, wogegen diese lebend und "auf trab" eher maximal ausgedehnt sind. Wenn ich sölche Tiere lebend über ein mm-Papier rennen lasse und dabei ablichte sind die "Messwerte" eigentlich immer im oberen Beriech der Literaturangaben oder auch deutlich drüber.

L. melanops ist eins der wenigen deutlich "grossen" Lithobiusse in unserem Gebiet - von daher ist die geschätzte cm-Angabe welche dann als "gross! :staun: " übersetzt werden kann dann wohl doch ausreichend um kleinere Arten aus zu schliessen ;)

LG. Arp

8

Montag, 21. November 2016, 18:16

Einen 3-4 cm großen Lithobius hab ich allerdings auch noch nicht in D gesehen. Das wäre schon sehr imposant.

VG, Hans