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1

Samstag, 28. Januar 2017, 16:30

Die Tagfaltersaison hat begonnen! (28.01.17)

Hallo zusammen,

heute war es größtenteils sonnig bei bis zu zweistelligen Temperaturen. Als ich vorhin gegen 16 Uhr zurückkam waren es noch 10,6 °C. Laut Wetterstation Halle/Westf. (10 km von hier) wurden sogar max. 13 °C erreicht. Zum ersten Mal seit letztem Frühherbst hatte ich, als ich aus der Haustür an die Sonne trat, den Eindruck: "Ui, das ist ja richtig warm!". Dabei hatten wir letzte Nacht noch Frost, und an schattigen Stellen liegt überall noch Schnee.

Jedenfalls gefiel das Wetter offenbar auch einem Tagpfauenauge am Waldrand. Es sonnte sich auf einem am Boden liegenden morschen Ast und drehte auch einige Flugrunden.


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Viele Grüße, Jürgen
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2

Samstag, 28. Januar 2017, 18:21

Hallo Jürgen,
wie beneidenswert! In Wien gab's nur feuchte Dunkelheit (Hochnebel) und minus 4 Grad. Fauna-mäßig musste man sich mit Krähen und Kohlmeisen begnügen...
Dir weiterhin schönes Wochenende,
Konrad

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3

Samstag, 28. Januar 2017, 18:53

Hallo Konrad,

wie beneidenswert! In Wien gab's nur feuchte Dunkelheit (Hochnebel) und minus 4 Grad.

na ja, aber meistens habt ihr es ja wärmer und eine reichhaltigere Fauna. Warum soll nicht ausnahmsweise Petrus mal uns Nordlichter bevorzugen? :heilig2: Ist meist eh nur für kurze Zeit.

Zitat

Fauna-mäßig musste man sich mit Krähen und Kohlmeisen begnügen...

Die gibt's hier natürlich auch jede Menge. Die Meisen klingen teilweise schon frühlingshaft und beginnen sich für Nistmöglichkeiten zu interessieren. Den Nistkasten an der großen Hainbuche im Garten inspizierte allerdings, statt wie in den letzten Jahren die Kohlmeisen, ein Blaumeisenpärchen. Und von oben tönten ein Dompfaff und ein Grünfink auch schon frühlingshaft... Nur den Dompfaff konnte ich aus 15 m auf Karte bannen, aber man sieht, daß die Vogelfotografie noch nicht so mein Ding ist. :whistling:

Zitat

Dir weiterhin schönes Wochenende

Dir ebenso.
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4

Samstag, 28. Januar 2017, 19:06

Hallo Jürgen,
im Wiener Raum sind die Gimpel (hier geläufiger als Dompfaff) ziemlich rar geworden. In diesen Tagen sehe ich neben den Meisen- und Specht-Arten meist Rotkehlchen, Zaunkönig und Wacholderdrosseln.
Beste Grüße,
Konrad

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5

Samstag, 28. Januar 2017, 19:13

Hallo Konrad,

Rotkehlchen

ach ja, die habe ich kürzlich auch schon singen gehört...

Zitat

Zaunkönig

...und den am Bach durchs Geäst schlüpfen gesehen.


Viele Grüße, Jürgen
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Sonntag, 29. Januar 2017, 23:10

Hallo nochmal,

In Wien gab's nur feuchte Dunkelheit (Hochnebel) und minus 4 Grad.

heute hat uns hier die Realität wieder eingeholt: 4° C (immerhin plus), düsterer Himmel und Dauerregen. Aber für Ende der Woche sind wieder 12 °C und Sonne angekündigt.

Den gestrigen Ausflug habe ich vor allem genutzt, um mit der neuen Kamera zu experimentieren und die jeweils besten Einstellungen auszutesten. Ich muß auch noch (z.B.) meine Handhaltung anpassen, weil ich mit dem Handballen ständig auf den Weißabgleichsschalter drücke. Das war aber nicht der Grund für die "Qualität" meines ersten Fotos gestern im Schatten. Da wollte ich einfach zuviel bei der Aufnahme dieser Schwingfliege (Sepsis fulgens):

:hammer:

Was das "zuviel" oben betrifft: ich habe den Eindruck, daß der Zoom erheblich besser ist als bei meiner alten Kamera. Im Zusammenspiel mit der Raynox-Linse kommt man da leicht in Bereiche, wo schlicht die Physik nicht mehr mitspielt. Als Nächstes werde ich auch die nicht so stark vergrößernde Original-Panasonic-Makrolinse testen, die dürfte für die nötigen Vergrößerungen völlig ausreichen.
Daß es mit ein bißchen Übung und Anpassung der Einstellungen aber auch mit der Raynox-Linse besser geht als bei obiger Schwingfliege, zeigen diese Fotos zweier Siebenpunkte (Coccinella septempunctata) und einer Trauermücke (Bradysia sp., Sciaridae, ca. 2,5 mm) von später auf der Exkursion:



Hier noch eine Neomyia cornicina (Muscidae):



Viele Grüße, Jürgen
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Sonntag, 29. Januar 2017, 23:55

Hallo zusammen,

hier noch ein paar Beispiele, wo ich einfach zuviel wollte, was die Vergrößerung angeht (bzw., wo ich Probleme mit dem Weißabgleich habe). Für solche Zooms benötige ich wohl wirklich ein Stativ, ich bin viel zu zittrig mit bloßen Händen... :pinch:

1.)-4.) Acericerus vittifrons (Männchen, ca. 5 mm, Cicadellidae, am Haus)
5.)+6.) Pollenia sp. (Männchen und Weibchen, ca. 7 mm, Calliphoridae, an Baumstämmen am Waldrand)
7.) Paidiscura pallens (Jungtier, ca. 1 mm (!), Theridiidae, an gefällter Buche im Wald)

Achtung: Teils sehr große Bilder! Um sie in voller Größe betrachten zu können, auf das "Fullscreen"-Symbol (die zwei diagonal auseinanderstrebenden Pfeile) und dann nochmal auf das Bild klicken (möglich, daß dies browserabhängig ist, ausprobiert mit Firefox).
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Viele Grüße, Jürgen
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Montag, 30. Januar 2017, 01:54

Oh du glücklicher! Hier ist an Insekten noch nicht im entferntesten zu denken.
Auch tagsüber Minusgrade prägen das Wetter hier... Schnee liegt überall...
Wird wohl noch 5 Wochen dauern hier... Hmmm... Grummel...

Lieben Gruß
Thomas

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9

Montag, 30. Januar 2017, 02:33

Hallo Thomas,

Hier ist an Insekten noch nicht im entferntesten zu denken.

glaube ich nicht :). Wenn man (mit ein bißchen Erfahrung) sucht, findet man auch unter Null Grad aktive Insekten.

Zitat

Schnee liegt überall...

Gute Voraussetzungen zur Suche nach Schneeschnaken (Chionea sp., Limoniidae), Winterhaften (Boreus hyemalis, Mecoptera), Schneespringern (diverse Collembola), Weichkäferlarven (Cantharidae) und vielem mehr :D.

Zitat

Wird wohl noch 5 Wochen dauern hier... Hmmm... Grummel...

Das dürfte auf den weiteren Wetterverlauf ankommen. Ich hatte hier schonmal an einem 8. Februar Erdhummeln, Zitronenfalter, Kleine Füchse u.a. In manchen Jahren kam aber der Winter nochmal im März, und selbige fanden sich auch erst im Verlauf jenes Monats.
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  • Boreus hyemalis f. westwoodi f..jpg
  • Boreus hyemalis f. westwoodi m.01.jpg
  • Chionea belgica f..jpg
  • Chionea belgica m..jpg
  • Dicyrtomina_ornata_1.8mm_1.jpg
  • Isotoma_viridis_2mm_05.jpg
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  • Cantharis sp. 15mm mittelbraun l.01.jpg


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Dienstag, 31. Januar 2017, 18:15

Hallo nochmal,

so ein wechselhaftes Wetter... Heute Temperaturen kaum über Null, sollen es übermorgen wieder 10 °C bei nachmittäglicher Sonne werden. Schade, dass ich dann noch nicht meine neue Brille haben werde, die ich heute in Auftrag gegeben habe. Es hat sich herausgestellt, daß ich auf dem rechten Auge nur noch 12% Sehstärke besitze. Kein Wunder, wenn ich da auch durch den Kamerasucher (obwohl einstellbar) manchmal keinen Durchblick mehr hatte...
Leider erstattet das Amt nichts, aber sie geben mir ein in zwei Raten zurückzuzahlendes Darlehen, und für gerade mal 77 € bekomme ich sogar eine entspiegelte Brille plus eine Lesebrille gratis bei Fie**ann. :glasses:


Viele Grüße, Jürgen
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11

Dienstag, 31. Januar 2017, 19:01

Hallo Jürgen,
gratuliere zum neuen Durchblick (wenn mal die Brille da ist)! Habe mit Interesse Deine Kameraversuche verfolgt und werde Deine Tipps bezüglich Getier, das man auf dem Schnee suchen kann, morgen befolgen können - hat es heute in Wien doch heftig geschneit. Ich fürchte freilich, dass ein paar Zigarettenstummeln und Flaschenbier-Kapseln die ganze Ausbeute werden wird. :|
Beste Grüße,
Konrad

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12

Sonntag, 5. Februar 2017, 19:38

Hier noch eine Neomyia cornicina (Muscidae):

Da möchte ich einfach noch dieses Weibchen vom 02.02. mit dranhängen. 8)

Achtung: Großes Bild (1200x1200)! Um es in voller Größe betrachten zu können, auf das "Fullscreen"-Symbol (die zwei diagonal auseinanderstrebenden Pfeile) und dann nochmal auf das Bild klicken.
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  • Neomyia_cornicina_W1.jpg


Viele Grüße, Jürgen
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Montag, 6. Februar 2017, 00:13

Tolles Foto, Jürgen.
Was die Augen betrifft: Meine Frau hatte 13 Dioptrien. Aber als Grauer Star diagnostiziert wurde (bzw. die Gefahr davon) wurde ihre Linse ausgetauscht und seither braucht sie nur eine Lesebrille, sieht aber auf die Ferne optimal (sie hätte das auch umgekehrt haben können). Das hat in Österreich die Krankenkasse bezahlt.
Beste Grüße,
Konrad

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Montag, 6. Februar 2017, 00:52

Hallo Konrad,

Meine Frau hatte 13 Dioptrien.

ach du meine Güte. Ich wußte nicht, daß sowas möglich ist. Bei mir sind es nur -4 Dioptrien auf dem rechten Auge.

Zitat

Aber als Grauer Star diagnostiziert wurde (bzw. die Gefahr davon) wurde ihre Linse ausgetauscht

Ich muß gestehen, daß ich Schiß hätte, wenn an meinen Augen herumgeschnippelt würde ;(, obwohl sich meine Mutter noch mit 80 die Augen hat lasern lassen...

Zitat

Das hat in Österreich die Krankenkasse bezahlt.

Ich fürchte, ich muß meine Brille jetzt doch selbst bezahlen (auch kein Darlehen vom Amt). Ich war aber auch nicht beim Augenarzt, sondern nur beim Optiker.

So, jetzt haue ich mich gleich aufs Ohr... :schlaf: Gute Nacht!


Viele Grüße, Jürgen
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Mittwoch, 15. Februar 2017, 17:41

Die Tagfaltersaison geht weiter (15.02.16)

Hallo zusammen,

heute gab es mit sonnigen 13,1 °C einen neuen Temperaturrekord 2017. Komischerweise war insektenmäßig weniger los als am 28. Januar und 02. Februar, als es jeweils knapp über 10 °C warm war. Keine Hummeln oder andere Bienen, weniger Käfer und Fliegen, keine Zikaden usw. Immerhin sonnten sich an derselben Stelle wie am 28.01. nun bereits zwei Tagpfauenaugen (Inachis io) und ein Zitronenfaltermännchen (Gonepteryx rhamni). Die erste diesjährige Schwebfliege, eine Mistbiene (Eristalis tenax) wollte sich leider nicht fotografieren lassen.






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Sonntag, 19. Februar 2017, 18:00

Hallo Jürgen,
danke für die Frühlingsboten! Ich war jetzt eine Woche im Gebirge, alles schneebedeckt, konnte daher nur Vögel beobachten. Endlich gelang mir ein halbwegs gutes Foto eines Tannenhähers. Tannen- und Weidenmeisen, Goldammern und Dompfaff waren alle zu scheu, um ordentliche Fotos zu bekommen.
Heute, zurück in der - schneefreien - Wiener Umgebung, erstmals einen Raubwürger gesehen. In der Früh hatten sich im Hinterhof Wacholderdrosseln versammelt, fotografierte sie durchs Fenster, um sie nicht zu verscheuchen. Leider waren die Fenster nicht gerade sauber! Bis zum Osterputz ist noch eine Weile...
Beste Grüße,
Konrad

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Sonntag, 19. Februar 2017, 19:38

Hallo Konrad,

gruezi zurück (oder sagt man das eher in der Schweiz?). Schöne Beobachtungen! Raubwürger und Tannenhäher kenne ich nur aus meiner Kindheit/Jugend (letzterer kam sogar ans Futterhäuschen vor unserem Wohnzimmerfenster).
Die einzigen beeindruckenden Vögel, die ich hier gestern von ganz Nahem (20-25 m) beobachten konnte, war ein Trupp von 60-80 Kranichen. Die 20-25 m gingen allerdings in die Vertikale :whistling: , als die V-Formation ganz dicht über unser Haus flog und wohl irgendwo in der Nähe zur Rast niedergehen wollte. Leider hatte ich meine Kamera nicht zu Hand.

Für die nächsten ein, zwei Wochen ist hier schmuddeliges Spätherbstwetter angesagt, zwar relativ mild, aber auch sehr naß. Gestern habe ich zwar noch ein paar wenige Sonnenstrahlen genutzt, aber Faltern oder Hummeln haben sich nicht blicken lassen, nur ein paar Fliegen, Mücken, Marienkäfer, Springschwänze und Spinnen... :S


Viele Grüße, Jürgen
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Sonntag, 19. Februar 2017, 23:09

Hallo Jürgen,
auch mein letzte Tannenhäher-Sichtung lag Jahrzehnte zurück (Du bemerkst wahrscheinlich die diplomatische Formulierung, denn ich gebe ungern zu, dass das 50 Jahre her sind), freilich nur weil ich kaum in den entsprechenden Habitaten (?) unterwegs war. Raubwürger hätt ich schon eher früher sehen können - immerhin, hab ich schon wiederholt einen Neuntöter in der Wiener Umgebung gesehen.
Was das "gruezi" betrifft - für Österreich tatsächlich Fehlanzeige. Wem "Grüßgott" :heilig: zu katholisch ist (wenn's wohl auch von Protestanten verwendet wird), der sagt "Servus", oder doch schon Guten Tag, oder Hallo (wie erfreulicherweise hier im Forum).
Ich will nicht auf die Dialektanreden im Wiener Raum eingehen, z.B. "Heast, Oider" *mecker* (Hörst Du, Alter), etc.
Beste Grüße,
Konrad

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Montag, 20. Februar 2017, 00:08

Hallo Konrad,

Was das "gruezi" betrifft - für Österreich tatsächlich Fehlanzeige. Wem "Grüßgott" :heilig: zu katholisch ist (wenn's wohl auch von Protestanten verwendet wird), der sagt "Servus", oder doch schon Guten Tag, oder Hallo (wie erfreulicherweise hier im Forum).

hier in Ostwestfalen sagt man üblicherweise "moin" - und das zu jeder Tageszeit, denn es hat nichts mit dem Morgen zu tun, sondern mit dem plattdeutschen (welches meine Großmutter noch sprach) "moi" für "angenehm, gut, schön". 8)


Viele Grüße, Jürgen
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Montag, 20. Februar 2017, 01:35

Hallo Jürgen,
wieder was dazugelernt: ich dachte, das hat was mit dem französischen "moi" zu tun... *tach*
Bonne nuit!
Konrad