Die Asseln des Forums und deren Merkmale? |
Arp
Moddereter
  
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28.01.2007 03:43 |
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Arp
Moddereter
  
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| Kellerassel (Porcellio scaber) |
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Dies ist nur ein NOCH ONVOLLSTÄNDIGE UND UNGEPRÜFTE Test/Internetzusammenfassung ... alle Angaben ohne Gewähr!!
Porcellionidae algemeine Merkmale:- 2-Gliedrige Antennengeißel
- Erste glied des Antennengeissels nicht kürzer als zweites gleid
- Augen mit weniger als 30 Ommatidia (Occellen)
- Leib nur leicht gebogen und
- Können sich nicht aufrollen
- Uropoden ragen nach hinten raus, vorbei den Telson tip.
- Bitte um mehr Infos zu den Merkmalen!
Porcellio dilatatus- Bis 15mm
- Wohl spitz zulaufender Mittellappen am Stirn
- ??? Körnelung auf Rückenschildplatten ???
- Telson endet in stark abgerundetem Punkt
- Hilfreiche Bilder: Coastal Isopodes of California: Plate 21
- Bitte um mehr Infos zu den Merkmalen!
Porcellio laevis- Bis ?? mm
- Telson endet in spitzem Punkt
- Glatte Rückenschildplatten (keine Könellung)
- Hintererrand der ersten Rückenschildplatte an den Seiten nur leicht rund gebogen.
- Hilfreiche Bilder: Coastal Isopodes of California: Plate 21
- Bitte um mehr Infos zu den Merkmalen!
Porcellio montanus- Kein spitz zulaufender Mittellappen am Stirn
- ??? Körnelung auf Rückenschildplatten ???
- Bitte um mehr Infos zu den Merkmalen!
Porcellio scaber (Kellerassel)- en: "Common rough woodlouse", fr: "Cloporte rugueux", nl: "Ruwe pissebed".
- Bis 20mm
- Dunkelgrau bis bräunlich, manchmal gelblich gefleckt
- Starke Körnelung auf Rückenschildplatten
- Kopfform wie eine Krone mit drei Lobben:
- - Breite, weit hervorragende Seitenlappen am Kopf auf Höhe der Augen
- - Wohl spitz zulaufender Mittellappen am Stirn (in etwa dreieckig)
- Hintererrand der ersten Rückenschildplatte an den Seiten stark rund gebogen.
- Die hinteren enden der Platten des Exoskelettes enden meist in einen scharfen Punkt statt rund.
- Telson endet in spitzem Punkt
- Inneres Uropodenpaar viel kleiner als ausserem Paar.
- Hilfreiche Bilder: Coastal Isopodes of California: Plate 21, Cloporteweb
- Bitte um mehr Infos zu den Merkmalen!
Bilder des Forums:
Achtung: Es ist sehr wohl möglich das (noch) nicht alle Bilder/Tiere hier richtig Bestimmt sind!
hier hier (von Jürgen Peters)
hier hier hier (von Jürgen Peters)
hier hier hier (von Arp)
hier hier hier (von Arp)
hier (von Arp)
hier (von Arp)
befallen von einen Iridovirus hier (von Arp)
  
Bild 2=Iridovirus, 3=Jungtier hier (von Arp)
hier (von Kirsten Eta)

frisch gehäutet hier (von Beat)
_006.jpg)

hier (von Jürgen Peters)
hier (von Jürgen Peters)
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28.01.2007 03:45 |
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Arp
Moddereter
  
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Mauerassel (Oniscus asellus) |
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Dies ist nur ein Test/Internetzusammenfassung ... alle Angaben ohne Gewähr!!
Oniscus asellus (Mauerassel)- Bis 14mm (andere reden von 18mm?!).
- 2 Unterarten O. asellus asellus und O. asellus occidentalis sollen etwas unterschiedlich aussehen und anders leben.
- 3-gliedrige Antenngeißel (2. Glied ist kürzer als das 1. und 3.)
- Dunkelgrau bis schwärzlich-braun, gibt aber auch etwas hellere Varianten (beige)
- Auf Rücken in Längsrichtung zwei unregelmässige Reihen heller Flecken.
- Oft einen sehr charakteristischen gelblich bis orange brauner Fleck auf die Epimeren des 7en Rückenschildes
- Rücken besetzt mit wenig hinausragende Puckeln, wirkt optisch aber eher glatt und flach.
- Jungtiere sind oft etwas pucklliger und daher weniger glänzend. Eine hohe prozentzahl ist aber sehr klar gezeichnet mit den Flecken auf die Epimere des 7en Segmentes.
- Seitenfortsätzen hell mit punktförmige Öffnungen (Wehrdrüsen)
- Schmale (deutlich länger als breit), aber relativ grosse Augenlappen
- Frontale Stirnlinie ragt etwas nach vorne aber es ergibt sich keinen Mittel/Stirnlappen
- Telson dreieckig aber mit stark gebogene Seiten und langer, schmaller Spitze die etwas gerundet endet
- Kann sich nicht zu einem Ball aufrollen
- Gleichmäßiger Umrißlinie (Pleon nicht eingerückt gegenüber Peräon)
- Hat keine sichtbare Pseudotracheen (kein geschlossenes Trachealsystem), also keine weisse Flecken an Unterseite des Pleons
- Brutbeutel - 10-70 Jungtiere
- Habitat: Relativ feucht, in/an vermulmtes Holz, unter Steine usw.
- Hilfreiche Bilder: Cloporteweb
- Bitte um mehr Infos zu den Merkmalen!
Bilder des Forums:
Achtung: Es ist sehr wohl möglich das (noch) nicht alle Bilder/Tiere hier richtig Bestimmt sind!
 Weibchen mit Brut, hier (von Kirsten Eta)
hier (von Jürgen Peters)
hier (von Maja Beutler)
hier hier (von Arp)
hier (überarbeitet von Knut Grünitz)
hier (von Maik Hausotte)
 Orange variante hier (von Arp)
hier (von user)
  hier (von Benedikt)
Tier linksunten auf mittlerem Bild ist wahrscheinlich T. rathkii
hier
(neben Haplophthalmus danicus) hier (von Beat)
Häutung hier (von Kirsten Eta)
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28.01.2007 03:47 |
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Arp
Moddereter
  
Dabei seit: 05.10.2006
Beiträge: 2.572
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Themenstarter
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28.01.2007 03:49 |
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Arp
Moddereter
  
Dabei seit: 05.10.2006
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Dies ist nur ein NOCH UNVOLLSTÄNDIGE UND UNGEPRÜFTE Test/Internetzusammenfassung ... alle Angaben ohne Gewähr!!
Es gibt in unsere Ecke der Welt verschiedene Gattungen Asseln mit mehr oder weniger "Kugelungsvermögen". Die Tiere der Gattung Armadillidium zum Beispiel können sich generell aufrollen zu einer völlig geschlossenen pillenformige "Kugel" wobei Antennen und Beine in die Kugel eingezogen sind. Die Tiere einiger anderen Arten/Gattungen können sich zwar auch aufrollen aber hierbei bleibt dann immer eine Lücke offen und werden z.b. die Antennen nicht völlig eingezogen; eine unvollständige Kugel also. Dies ist der Fall bei z.b. Cylisticus convexus und Porcellium conspersum. Beachtenswert ist aber das die Tiere mit vollständiges Kugelungsvermögen sich nicht unbedingt immer völlig geschlossen aufrollen müssen - bei weniger ernsthafte "Drohung" bleibt die Kugel oftmals auch etwas offen.
Unvollständig aufrollende Tiere:Vollständig aufrollende Tiere:Foto Tipps - einige wichtige Merkmale bei der Bestimmung sind:- Antennengeissel (Zahl der Glieder und deren Längenverhältniss)
- Genaue Aufbau des Kopfes wobei die Stirnlinie eine wichtige Rolle spielt (am besten von vorne/oben ablichten).
- Form der Seiten des 1. Segmentes
- Färbung an der Seite des 7. Segmentes
- Form und Länge des Telsons und der Uropoden
Verwechslung
Verwirrender weise gibt es nebst die verschiedene Rollasseln dann noch die Saftkugler, die oft in etwa die gleiche grösse haben und sich auch vollständig aufrollen können, dennoch keine Asseln und nichtmal Krebstiere sind, aber Doppelfüßer (Diplopoda). Asseln und Saftkugler sind verhältnissmässig leicht aus einander zu halten da Asseln nur 7 Laufbeinpaare haben (also 14 Beine) und Saftkugler 17 (34 Beine). In draufsicht ist das einfachste Unterscheidungsmerkmal die verteilung der Segmente am hinteren ende des Tieres. Asseln haben (optisch gesehen) eine Brust aus 7 breite Segmente (das Peraeon) und dann einen Hinterleib (das Pleon) mit 6 viel schmalere Segmenten ohne Laufbeine die sich in Richtung Schwanz auch noch weiter verkleinern und abgeschlossen werden mit sowas wie ein winziges "Schwanzsegment" (Telson). Saftkugler hingegen haben eine sehr einheitliche Körpergliederung ohne erkennbare Brust und Hinterleib wobeid die Segmente zum Schwanz hin nur gleichmässig etwas schmaler werden und das letzte, abschliessende und stark nach unten gebogene Segment eher etwas grösser aussieht. Zudem rollen Saftkugler sich eher nicht zu eine perfekt kreisformige Kugel zusammen (sonder zu eine mit einen ungleichmässigen Umriss), gegenüber die fast perfekt kreisformige Kugeln der Rollasseln.
Rollassel:
   
Saftkugler:
   
Im Thema "Rollassel und Saftkugler?" steht ein weiterer algemeiner Vergleich mit Bilder von Reinhard Gerken und weitere Saftkugler des Forums sind zum beispiel in folgende Forenthemen zu finden:Über die Suchfunktion des Forums sind z.b. mit Stichwort "Glomeris" und/oder "Saftkugler" natürlich noch mehr Bilder auf zu treiben.
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28.01.2007 03:54 |
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Jürgen Peters
Administrator
    
Dabei seit: 08.07.2005
Beiträge: 33.407
Herkunft: 33829 Borgholzhausen/Ostwe
stfalen (MTB 3815), ca. 160 m NN
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| RE: Die Asseln des Forums und deren Merkmalen? |
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Hallo, Arp!
Das ist auf jeden Fall äußerst interessant (ich werde den Thread mal temporär anheften, damit er oben bleibt).
Mein Problem bei der Asselidentifikation ist vor allem das Auseinanderhalten von Jungstadien oder frisch geschlüpften Tieren mit Adulten anderer Arten (z.B. junge Kellerasseln, welche oft anders gefärbt und außerdem anders als die Erwachsenen gesprenkelt sind, mit adulten Moosasseln). Große, erwachsene Keller- oder Moosasseln sind nicht schwer zu erkennen, das Schwierige ist für mich die Trennung der kleineren Stadien von kleineren anderen Spezies.
Ich habe auch das dumpfe Gefühl, daß manche meiner vermeintlichen, gefleckten Saftkugler (auch hier wieder Jungstadien und frisch gehäutete) Rollasseln sind. Da muß ich heute nochmal mein komplettes Fotoarchiv durchsehen. Jetzt haue ich mich erstmal aufs Ohr...
__________________ Viele Grüße, Jürgen
-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=
Borgholzhausen, Deutschland
Typische Habitate, in denen ich unterwegs bin.
-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=
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28.01.2007 04:20 |
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Maik Mausotte unregistriert
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Hallo,
eine solche Übersicht/Zusammenstellung ist eine feine Sache. Als einen Beitrag zur Optimierung möchten folgende wenige Anmerkungen verstanden sein (wirklich nicht klugsch... gemeint):
Die Gattung Armadillidium ist in Deutschland mit 6 Arten vertreten.
Im Gegensatz zu Cylisticus convexus (kugelt sich auch bissel), können sich alle Arten dieser Gattung zu einer vollkommenen Kugel zusammenrollen. Und (auch wieder ein Unterschied zu C. convexus) die Antenne liegt bei A. dann auch innerhalb der Kugel.
Für die Unterscheidung der Armadillidium-Arten sind u. a. die Linien an den Stirnseiten neben dem Vorderrand, das 2. Thoraxsegment und Telsonende von Bedeutung.
Meines Wissens nach gibt es die Art Armadillidium cinereum nicht (jedenfalls nicht in Deutschland). Und auch als Synonym vermag ich es nicht einzuordnen.
Viele Grüße,
Maik
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28.01.2007 20:13 |
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Maik Hausotte unregistriert
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| RE: Mauerassel (Oniscus asellus) |
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Hallo,
meines Erachtens ist die Mauerassel (Oniscus asellus) im Gelände an folgenden Merkmalen gut zu erkennen:
- keine Kugelungvermögen
- gleichmäßige Umrißlinie
- große Stirnlappen
- Antenngeißel ist 3-gliedrig
- auf der Unterseite sind keine weißen Punkte sichtbar (kein geschlossenes Trachealsystem)
Viele Grüße,
Maik
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28.01.2007 20:33 |
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Arp
Moddereter
  
Dabei seit: 05.10.2006
Beiträge: 2.572
Herkunft: Niederlande
Themenstarter
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| RE: Die Asseln des Forums und deren Merkmalen? |
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| Zitat: |
| Original von Jürgen Peters Das ist auf jeden Fall äußerst interessant (ich werde den Thread mal temporär anheften, damit er oben bleibt). |
Das werde ich dann mal als Beifall für diese Idee werten
Dennoch würde ich wirklich alle bitten das deswegen jetzt bitte, bitte nicht als "fertige Referenz" zu sehen und doch ordentlich ihrem/seinem Senf dazu zu geben!
(ohne Angst den Thread jetzt durcheinander zu bringen!)
Nur so kann es vieleicht wirklich mal zu was algemein nützliches werden. Indem der Punkt dann einmal erreicht ist das die Angaben und Bilder einigermassen stimmen, dann könnte man ja mal überlegen einen neuen "Benutzer" namens B. Stimmung ein zu richten und in Namen von diesen gemeinsamen Benützer das Ganze dann nochmal mit Cut & Paste richtig organisiert neu inrichten als "Referenz" die dann auch die Angabe "Wichtig" eher verdienen würde
| Zitat: |
| Original von Jürgen Peters Mein Problem bei der Asselidentifikation ist vor allem das Auseinanderhalten von Jungstadien oder frisch geschlüpften Tieren mit Adulten anderer Arten (z.B. junge Kellerasseln, welche oft anders gefärbt und außerdem anders als die Erwachsenen gesprenkelt sind, mit adulten Moosasseln). |
Na ja, mein Problem mit der Bestimmung ist ja vorlaufig noch das ich bis gestern grundsätzlich nichtmal 'ne Mauerassel von 'ner Kellerassel unterscheiden konnte
Da hast Du mir schon mal einen vor
Das mit den Jungtieren die vermischt mit andere Arten leben ist j ainteressant ... als ich mir heute mal kurz auf Asseljagt gemacht habe fand ich auch schon das manche Jungtiere ja gar nicht wie die Alten aussehen ... da muss ich dann jedenfalls mal richtig auf die Fotos schauen was da jetzt loss ist ...
| Zitat: |
| Original von Jürgen Peters Ich habe auch das dumpfe Gefühl, daß manche meiner vermeintlichen, gefleckten Saftkugler (auch hier wieder Jungstadien und frisch gehäutete) Rollasseln sind. Da muß ich heute nochmal mein komplettes Fotoarchiv durchsehen.... |
Auch von Saftkugler hab ich gestern zum ersten mal erfahren ... und vieleicht hatte ich heute auch schon einen (Bild 1??) ... oder ist das doch irgendeine Assel
Nebst die von Dir schon erwähnte Probleme mit den kleinen, bin ich heute auch auf eine Farbvielheit gestossen die mir wirklich stützich macht ob ich da jetzt nicht doch mit verschiedene Arten zu tun hatte, oder einfach nur normale Farbvariationen. Was z.b. zu sagen zu das fast lila-blaue Tierchen in Bild2 ?? Einfach nur Kellerassel oder doch was anderes?
Arp hat diese Bilder (verkleinerte Versionen) angehängt:
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29.01.2007 05:19 |
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Jürgen Peters
Administrator
    
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| RE: Die Asseln des Forums und deren Merkmalen? |
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Hallo, Arp!
| Zitat: |
Original von Arp
Cut & Paste richtig organisiert neu inrichten als "Referenz" die dann auch die Angabe "Wichtig" eher verdienen würde
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Dieses Prädikat wird beim oben Anheften von der BBS-Soft automatisch vergeben...
| Zitat: |
| oder einfach nur normale Farbvariationen. Was z.b. zu sagen zu das fast lila-blaue Tierchen in Bild2 ?? Einfach nur Kellerassel oder doch was anderes? |
Das sind schon Kellerasseln. Blaue Tiere finde ich auch ab und zu mal (besonders die ganz großen sind oft blau), allerdings bisher nicht so poppig blau wie deine:
_006.jpg)
__________________ Viele Grüße, Jürgen
-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=
Borgholzhausen, Deutschland
Typische Habitate, in denen ich unterwegs bin.
-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=
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29.01.2007 05:41 |
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Arp
Moddereter
  
Dabei seit: 05.10.2006
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29.01.2007 06:08 |
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Arp
Moddereter
  
Dabei seit: 05.10.2006
Beiträge: 2.572
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Themenstarter
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| Zitat: |
| Original von Maik Mausotte Meines Wissens nach gibt es die Art Armadillidium cinereum nicht (jedenfalls nicht in Deutschland). Und auch als Synonym vermag ich es nicht einzuordnen. |
Armadillidium cinereum hatte ich wohl aus dem Originalthread hier im Forum übernommen. Laut diese Seite soll "Armadillidium cinereum sensu auct. Brit. non (Zenker)" dann wohl ein synonym für A. vulgaris sein?
Zu deinen anderen Angaben gibt's möglich später nochmal was, aber muss jetzt wirklich mal ein par Stunden schlafen
Vielen Dank für Deine Gedanken und Anregungen zu dem Thema! Gruss, Arp
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29.01.2007 06:13 |
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Arp
Moddereter
  
Dabei seit: 05.10.2006
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Themenstarter
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| RE: Die Asseln des Forums und deren Merkmalen? |
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| Zitat: |
| Original von Jürgen Peters Das sind schon Kellerasseln. Blaue Tiere finde ich auch ab und zu mal (besonders die ganz großen sind oft blau), allerdings bisher nicht so poppig blau wie deine: |
Ja, die blau-graue sehe ich ja auch - nur diese war wirklich lustig "lila". Jedenfalls sammeln sich so immer mehr Bilder zusammen - ischt ja schon brauchbar
Gute nacht! Arp
Nachtrag: Diese lila-Färbung ist wohl die Folge einer Erkrankung an ein "Iridovirus".
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29.01.2007 06:17 |
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Kirsten Eta
Moderatorin
  

Dabei seit: 06.06.2006
Beiträge: 6.864
Herkunft: Norderstedt
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Na, wenn Senf erlaubt ist, dann muß ich den Arp wirklich erst mal tüchtig loben. Suuuuuuper Idee und sehr fleißige Arbeit Das gibt ein besonders schönes Fleißkärtchen.
Nun müssen wir ja vor allem noch die fehlenden Arten zusammen tragen. Aber wo gibt es die? Region, Habitat, bestimmte Jahreszeit? Vielleicht kann Maik da noch einige Anregungen geben.
Da wird wohl in Zukunft jeder Stein umgedreht werden müssen, seufz...
Bis vor Kurzem wußte ich lediglich, dass es Kellerasseln gibt, mehr nicht. Und nun ist es so spannend. Danke.
__________________ Liebe Grüße
Kirsten Eta
Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken
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29.01.2007 08:08 |
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Maik Hausotte unregistriert
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Hallo Arp und andere Asselfreunde,
habe auch gerade gefunden, dass ein Synonym für A. vulgare u.a. A. cinereus ist. Man lernt eben nie aus... Dabei dachte ich, dass die Isopoden nicht so anfällig für nomenklatorische Zeiterscheinungen sind...
Ich finde es übrigens toll, dass die Asseln mal aus ihrem Schattendasein heraustreten dürfen.
Was die Verbreitung von Armadillidium-Arten (Kugelasseln) anbelangt, so weiß ich lediglich aus der Literatur, dass z. B. in Bonn mind. 4 Arten und in Halle/Saale und Leipzig mind. 2 der 6 Arten nachgewiesen sind.
Mit dem "Stresemann" (Exkursionsfauna, Bd. 1) oder dem "Brohmer" (Fauna von Deutschland) kommt man bestimmungsmäßig bei dieser Familie auch voran.
Viele Grüße,
Maik
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29.01.2007 22:11 |
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Maik Hausotte unregistriert
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29.01.2007 22:44 |
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Arp
Moddereter
  
Dabei seit: 05.10.2006
Beiträge: 2.572
Herkunft: Niederlande
Themenstarter
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| RE: Mauerassel (Oniscus asellus) |
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Hallo Maik, danke wieder für Deine Hilfe!
| Zitat: |
| Original von Maik Hausotte ich werde in den nächsten Tagen mal meine Festplatte quälen und nach Bilder zur Veranschaulichung suchen... mal sehen, ob ich da etwas finde. |
Wenn es dann auch nur Quälerei für die Festplatte ist und nicht für Dich, dann hab ich auch kein mitleid
| Zitat: |
| Original von Maik Hausotte Was mit gleichmäßiger Umrißlinie gemeint ist, kann man am besten im Vergleich einer Mauerassel mit z. B. einer Moosassel sehen, bei der Moosassel ist der hintere Bereich ja bißchen eingerückt. |
Okay, dann ist das klar - den Unterschied kenne/verstehe ich mitlerweile
Leider sind wie hier erwähnt einige andere Sachen mir immer noch etwas "unübersichtlich". Ich hab die Merkmale für Porcellionidae oben bei Porcellio scaber etwas ausgebreitet, aber muss wohl noch mehr dazu zusammensuchen und die Daten mal tüchtig überprüfen ... aber nun erstmal wieder kurz ins Bett
Schöne Grüsse, Arp
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30.01.2007 05:41 |
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Maik Hausotte unregistriert
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Hallo Arp,
ich finde es bewundernswert, dass du dich bemühst die Familie der Porcellionidae mit ihren Arten hier darzustellen. Ich befürchte nur, dass es ohne Bilder/Zeichnungen des Kopfes, des 1. Peraeomers und des Telsons kaum möglich sein wird...
Aber, vielleicht können ja diese ersten Ergänzungen zu deinen Ausführungen bissel helfen:
Gattung Porcellio
- kein Kugelungsvermögen
- große Seitenlappen (über Stirn ragend)
- 2-gliedrige Antennengeißel
- 2 Paar Trachealorgane (weiße Körperchen auf der Unterseite)
P. scaber (Kellerassel)
- Mittellappen der Stirn = spitz
- Mittellappen und Seitenlappen ragen fast gleich weit hervor
- Glieder der Antennengeißel fast gleich lang
- Telsonende = spitz und dorsal eingedrückt
Viele Grüße,
Maik
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30.01.2007 22:40 |
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Arp
Moddereter
  
Dabei seit: 05.10.2006
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Herkunft: Niederlande
Themenstarter
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Hallo Maik, andermal vielen Dank für die Blumen und für deine weitere Angaben ...
| Zitat: |
| Original von Maik Hausotte ich finde es bewundernswert ... Ich befürchte nur, dass es ohne Bilder/Zeichnungen des Kopfes, des 1. Peraeomers und des Telsons kaum möglich sein wird... |
Ja, ist mir ja auch schon mehr als klar. Ich will mich ja auch bemühen weitere Bilder zum Thema zusammen zu treiben wo al diese "Merkmale" so gut wie ich es schaffe zu sehen sind, um damit möglichst dann zum Themenanfang einen Glossar oder Morphologieübersicht oder so zusammen zu basteln. Nur finde ich im Moment noch nicht sehr viel verschiedene Asselarten zum ablichten, aber einiges werde ich demnächst doch wohl dazugeben können
Nur muss ich mich leider in den nächsten Tagen/Wochen mal wirklich um ein paar andere Sachen kümmern, dass ich befürchte mich selbst zeitweise einen Forumban (oder gar Internetban) auflegen zu müssen sonnst gehen hier einige Sachen wirklich sehr schlimm in der Hose
Aber irgendwann werde ich diesen Ansatz wohl ganz bestimmt wieder weiterführen, bringt ja auch Spass sowas zusammen zu tragen (lese "Erlernen") und vieliecht haben andere dann auch noch was davon.
@Alle: Weiter Anregungen/Ideen/Infos bleiben also sehr erwünscht!
Viele schöne Grüsse, Arp
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31.01.2007 01:01 |
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Maik Hausotte unregistriert
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Hallo Arp,
die Asseln laufen - hier im Forum jedenfalls - nicht weg...
Alles Gute!
Viele Grüße von Maik
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31.01.2007 22:24 |
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Arp
Moddereter
  
Dabei seit: 05.10.2006
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Themenstarter
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Dies ist nur ein Test/Internetzusammenfassung ... alle Angaben ohne Gewähr!!
Androniscus dentiger (?? Höhlenassel?):- nl: Juweeltje, en: Pink/Rosy Woodlouse, fr: Cloporte rosâtre
- NL bis 6,5mm, anderswo bis 8mm?
- Rosa-rot bis orange farbiges leib mit dunklem Rückenband, markiert von zwei gelbe Streifen die in richtung Kopf spitz zusammenfliessen.
- Soll auch (fast) ungefärbte Varianten geben (in Höhlen?)
- Augen aus nur eine relativ grosse und schwarze Ocelle
- Antennengeißel sieht aus als 1-teilig mit Haarbürste an der Spitze, unter der Lupe sind aber mehr (4??) Glieder erkennbar.
- Von oben gesehen hatt der Kopf runde Vorderecken
- Starke Körnelung auf Rückenschildplatten
- Pleon (Abdomen) deutlich von Pereion abgesetzt (schmaler/eingesprungen)
- Dünne Uropoden reichen weit nach hinten, vorbei Telson, ausserer Uropod länger als innerer.
- Kann sich nicht zu einem Ball aufrollen
- Habitat: In Hölen und auf feuchter Lehm im Wald und enlang Flüsse
- Hilfreiche Bilder: Cloporteweb, nhm.ac.uk, plantpress.com
- Bitte um mehr Infos zu den Merkmalen!
Bilder des Forums:
Achtung: Es ist sehr wohl möglich das (noch) nicht alle Bilder/Tiere hier richtig Bestimmt sind!


hier (von Beat)
Notiz: Die kleine weisse Tierchen unten Links sind allerdings keine A. dentiger Jungtiere, sondern Haplophthalmus danicus (Erwachsenen).
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07.03.2007 14:59 |
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Arp
Moddereter
  
Dabei seit: 05.10.2006
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(der Beitrag "Kellerassel" wurde zu gross)
Dies ist nur ein NOCH ONVOLLSTÄNDIGE UND UNGEPRÜFTE Test/Internetzusammenfassung ... alle Angaben ohne Gewähr!!
Porcellio spinicornis Say, 1818- Syn.: P. pictus Brandt, 1833; P. melanocephalus C.L. Koch, 1839; P. germanicus Verhoeff, 1896; ...
- de: Dornfühlerassel (?), en: ?, fr: ?, nl: Zwartkoppissebed
- Bis 14mm? (Berg & Wijnhoven), bis 12mm? (Oliver & Meechan) Weibchen bis 17 mm? (Vandel)
- Kein Kugelungsvermögen
- Zwei Paar Trachealorgane
- Zweigliedrige Antennengeissel mit erstes Glied deutlich länger als zweites (i.g.s zu P. scaber)
- Augen aus etwa 15 Ocellen
- Das erste Rückenschild ist an der Hinterseite zu den Epimeren hin stark gekurft (Sinus-Form).
- Kein spitz zulaufender sondern runder (Halbkreis) bis trapezförmig und am Vorderrand aufgekrempelter Mittellappen am Stirn der mit einen scharfen Knick in die grossen Augenlappen übergeht
- Telson mit stark gebogene Seiten und endet vorbei das erste Glied der Uropoden in einer abgerundeter Spitze - verdeckt aber die spitze de innere Uropoden nicht.
- Kopf und Hinterleib (Pleon) sind deutlich dunkler gefärbt als Peräon
- (Oft aber nicht immer???) ein dunkler Mittenstreifen flankiert von helle gelbliche Flecken. Färbung nicht sehr variabel.
- Rückenfläche stark besetzt mit, was aber durch die Fleckenfärbung etwas 'verdeckt' wird.
- Kann zwar ziemlich schnell rennen, aber klammert sich zuerst oft rührungsloss fest wenn verstört.
- Habitat: Relativ warm, trocken und kalkreich, Wände/Gebäude. Auch tagsüber in der Sonne zu sehen
- Hilfreiche Bilder: Cloporte web, waarneming.nl, Biopix, bugguide
- Bitte um mehr Infos zu den Merkmalen!
Verwechslungsarten:- Oniscus asellus / Mauerassel (wegen Gelbe Rückenflecke). Ist breiter, kein dunkler Kopf, Antennengeissel mit drei Glieder
- Porcellio scaber / Kellerassel (wegen Puckellig und Kopfform). Mittlere Lappen ist spitz statt rund, kein dunkler Kopf, keine regelmässige Fleckenreihen, erste Glied Antennengeissel nicht länger als zweite.
- Philoscia muscorum / Moosassel (wegen dunkler Kopf und Fleckenreihen). Hatt keine Augen/Stirnlappen, glatt und glänzend, Antennengeissel mit drei Glieder, Pleon rückt deutlich ein vom Peräon, kleiner und schneller
Bilder des Forums:
Achtung: Es ist sehr wohl möglich das (noch) nicht alle Bilder/Tiere hier richtig Bestimmt sind!
hier (von Maja Beutler)
hier hier (von Jürgen Peters)
hier (von Maik Hausotte)
hier (von Hay Wijnhoven)
Blaugraue Tiere sind Porcellionides pruinosus.
hier (von Helga Becker)
hier (von Jürgen Peters)
 rechts=O.asellus! hier (von Arp)
Noch einige extra Bilder von Arp:
Arp hat diese Bilder (verkleinerte Versionen) angehängt:
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07.03.2007 15:51 |
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Arp
Moddereter
  
Dabei seit: 05.10.2006
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Herkunft: Niederlande
Themenstarter
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Dies ist nur ein Test/Internetzusammenfassung ... alle Angaben ohne Gewähr!!
Haplophthalmus sp.
Dies sind überwiegend weisse und kleine (bis etwa 4mm) Tierchen die (in NL) überwiegend auf Lehm gefunden werden in Humus, in Graben und in vergammeltes Holz. In Deutschland gibt es (mindestens?) 4 Arten (sehe unten).- Augen aus nur eine relativ grosse und schwarze Ocelle
- Erste Gleider der Antennen (relativ) zeimlich "grob" gebaut und mit Dornchen/Puckeln besetzt
- Antennengeißel sieht aus als 1-teilig mit Haarbürste an der Spitze, unter der Lupe sind aber mehr (3??) Glieder erkennbar.
- Von oben gesehen hatt der Kopf eine etwas Spitze "Nase" und klare Augenlappen
- Langsame Tiere die bei Gefahr eher still sitzen bleiben mit etwas krumm angezogenem Rücken
Haplophthalmus mariae:- de: ?, en: ?, fr: ?, nl: ?.
- Soll in u.a. Bayern nachgewiesen sein => Noch ausarbeiten
Haplophthalmus mengii/montivagus:
H. mengii und H. montivagus sehen sehr ähnlich aus und sind wohl nur mit guter Vergrösserung an die Unterseite der Tiere zu unterscheiden. Zudem findet man die Tiere manchmal auch zusammen an einen Fundort. Ausser Genitalunterschiede haben die beide Arten unterschiedliche Dornungen am 7en Laufbeinepaar.
H. mengii: de: ?, en: ?, fr: ?, nl: Kleiribbel.
H. montivagus: de: ?, en: ?, fr: ?, nl: -
Gemeinsame Merkmale, die diese beide von H. danicus (unten) absetzen, sind:- 3-4mm
- Überwiegend weiss - nicht gelblich
- Ganz klare Rippen/Rillen auf Kopf und Rücken
- Zwei deutlich nach oben hochragende Beulen auf das dritte Hinterleibssegment
- Habitat: Feuchte Umgebungen, oft auf Lehm, am Waldrand und in Graben. Weniger abhängig von Humus als H. danicus und gräbt sich auch (vor allem im Sommer) Tiefer im Boden ein. Komt eher in kleine Zahlen/Gruppen vor.
- Hilfreiche Bilder: waarneming.nl
- Bitte um mehr Infos zu den Merkmalen!
Bilder des Forums:
hier (von Hay) hier (von Arp)
Haplophthalmus danicus:- de: ?, en: ?, fr: ?, nl: Veenribbel.
- 3,7-4,3mm
- Weiss bis gelblich
- Undeutliche bis keine Rippen/Rillen auf Kopf und Rücken (nur Punktreihen?)
- Keine Beulen auf'm Hinterleib
- Habitat: Feuchte Umgebungen, in Humus und vergammeltes Holz und unter Steine in Wald, Garten und Kompost. Mehr als obenstehende Arten auch auf sandige Böden. Komt auch in grössere Zahlen/Massen vor.
- Hilfreiche Bilder: noch suchen[/URL]
- Bitte um mehr Infos zu den Merkmalen!
Bilder des Forums:
Achtung: Es ist sehr wohl möglich das (noch) nicht alle Bilder/Tiere hier richtig Bestimmt sind!

(rechts ist A. dentiger)
(neben Mauerassel) hier (von Beat)
   
 hier (von Arp)
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15.03.2007 16:30 |
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Arp
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Trachelipus rathkii- Syn: T. rathkei, Porcellio rathkei (und weitere)
- en:?, fr:, nl: Kleipissebed
- Bis 13mm? (Berg & Wijnhoven) 15mm? (Oliver & Meechan)
- Antenngeissel mit 2 Glieder
- Augen aus 15-20 Ocellen
- Relativ kleine Augenlappen - Übergang zum Strinlappen sehr regelmässig gebogen (nicht eckig).
- Mittlere Stirnlappen ist gerundet, nicht spitz und ist nicht (oder weniger deutlich) mit der spitze etwas nach oben gerichtet.
- Zwei länglich gezogene und schräg stehende "Puckeln" gerade oberhalb der Stirnlinie (ausgeprägter als z.b. P. scaber.
- Rückenschilder Puckellig, etwa wie P. scaber, nur jeweils auf dem Hinterrand der ersten drei Rüchenschildchen ganz klar ohne Puckeln, auf'm Hinterrand von Schild 4-7 ebenfalls keine oder nur schlecht entwickelte. Bei einige Tiere weniger ausgeprägte Puckelung (sehen optisch ziemlich 'glatt' aus).
- An Unterseite des Hinterleibes (Pleon) sind deutlich 5 paar Pseudotracheen als weisse Punktchen erkennbar.
- Braunlich grau mit sehr regelmässiges Muster in Reihen angeordneter heller Flecken (i.g.z. helle P. scaber Varianten)
- Sehr oft, aber nicht immer, mit einen hellen zentralen Rückenstreifen
- Es gibt eine rot-marmorierte Variante und manche Männchen sind fast geleichmässig dunkel braun-graulich
- Kurzes Telson mit stark gebogene Seiten und scharfe Spitze. Die innere Uropoden werden nur sehr bedingt bedeckt
- Kommt meist nicht in grössere Truppen vor
- Habitat: Sehr verschieden, aber häufig auf feuchte, laimhältiger Erde, Im offnen Feld/Grassland, Brachgrundstücke, Müllkippen - kaum im Wald. Gute resistenz gegen Überschwemmungen.
- Hilfreiche Bilder: BugGuide, Walking w. Woodlice, Männchen/Weibchen,
- Bitte um mehr Infos zu den Merkmalen!
Verwechslungsarten:- Porcellio scaber / Kellerassel (wegen Puckellig und Kopfform, 2-gliedrige Antennegeissel). Mittlere Lappen ist spitz statt gerundet, hatt (wenn schon) eine immer unregelmässige Fleckenzeichnung, hatt zwei par pseudotracheen (nicht 5).
Bilder des Forums:
Achtung: Es ist sehr wohl möglich das (noch) nicht alle Bilder/Tiere hier richtig Bestimmt sind!
hier (von Arp)
hier (von Benedikt)
Tier linksunten ist wahrscheinlich T. rathkii, rest Oniscus asellus.
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24.03.2007 07:06 |
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Maik Hausotte unregistriert
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30.03.2007 21:56 |
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Maik Hausotte unregistriert
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| RE: Porcellio spinicornis - Endglied der 2-gliedrigen Antennengeißel ist deutlich kürzer |
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Mir ist gerade ein Fehler aufgefallen: Das Endglied der 2-gliedrigen Antennengeißel ist deutlich kürzer (und nicht länger). Sorry, M.
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31.03.2007 00:08 |
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Arp
Moddereter
  
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| RE: Porcellio spinicornis - Endglied der 2-gliedrigen Antennengeißel ist deutlich kürzer |
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Hallo Maik! Danke für Deinem Beitrag zur P. spinicornis-Sammlung
Das mit den trapezförmigen Mittellappen hab ich jetzt auch im Gruner gefunden - in andere Literatur ist da eher die Rede von "rund" oder gerundet - ist wohl an beides was drann. Werde demnächst die Angaben hier dann nochmal überarbeiten - im Gruner sind noch 2-3 interessante Sachen drinn.
Schöner Gruss, Arp
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31.03.2007 02:48 |
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Maik Hausotte unregistriert
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Hallo Arp,
die Ausführungen und die Bilder zu den Haplophthalmus-Winzlingen sind echt Klasse!
Kleine Ergänzung zur Verbreitung von Haplophthalmus-Arten in D, da bei Haplophthalmus mengii/montivagus und Haplophthalmus danicus "de: ?" vermerkt ist: In Leipzig hat MATTERN, D. (1994) Haplophthalmus mengii und H. danicus im Auwald nachgewiesen.
In Bayern steht eine andere Art - H. mariae - als Endemit der Nordalpen auf der Roten Liste (GRÜNWALD, M., 2003).
Mach weiter so!
Viele Grüße,
Maik
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09.04.2007 20:51 |
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Arp
Moddereter
  
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Hallo Maik!
Schön Dich mal wieder zu lesen
und danke für die Blumen - ich bekomme ja aber in letzter Zeit ausser von Dir auch noch von ein par weitere Assel-cracks immer wieder sehr nützliche Hilfe und Unterstützung
| Zitat: |
| Original von Maik Hausotte Kleine Ergänzung zur Verbreitung von Haplophthalmus-Arten in D, da bei Haplophthalmus mengii/montivagus und Haplophthalmus danicus "de: ?" vermerkt ist ... |
Na ja, die Vermerke wie nl: Veenribbel usw. sind ja eigentlich gemeint um die einheimische Namen der Asseln für de, en, fr und nl auf zu listen. Ich denke das de: ? heisst also das ich den deutschen Name noch nicht herausgefunden/gesucht habe
Deine ausführungen zu die andere Arten und deren Verbreitung sind dennoch natürlich sehr wilkommen
werde die demnächst dann auch verarbeiten. H. mariae war ich noch gar nicht als Name begegnett - mal sehen was sich da noch auftreiben lässt ...
Besten Dank wieder! Lieber Gruss, Arp
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11.04.2007 02:47 |
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Maik Hausotte unregistriert
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Hallo Arp,
das (vonwegen "de: ?") ist mir echt peinlich...
Übrigens: Durch das Vorkommen von H. mariae in Bayern - steht so ja nicht im GRUNER (1966) - dürften in D insgesamt 4 Haplothalamus-Arten vorkommen. Schade, dass es zur Orientierung weder auf Deutschland bezogen noch für die meisten Bundesländer Checklisten/Rote Listen für die Isopoden gibt. Meines Wissens gibt es zZ Rote Listen der Asseln lediglich für Bayern, Sachsen-Anhalt und Thüringen... Unter anderem auch deshalb sind deine Assel-Aktivitäten hier im Forum ja so wichtig!
Herzliche Grüße,
Maik
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11.04.2007 21:42 |
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Arp
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| Zitat: |
| Original von Maik Hausotte das (vonwegen "de: ?") ist mir echt peinlich... |
So war das nicht gemeint Maik - es sieht im Moment auch etwas merkwürdig aus weil ich da noch fast garkeine einheimische Namen auftreiben konnte. Wenn sich herausstellt das es diese Namen sowieso nicht wirklich gibt sollte ich die "Auflistung" wohl auch lieber wieder rausnehmen
Viele Grüsse, Arp
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12.04.2007 03:10 |
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Maik Hausotte unregistriert
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| deutsche Namen für Asselarten |
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Hallo Arp,
für die allermeisten Landisopoden gibt es meines Wissens in der Tat bisher keine deutschen Namen. Ich denke aber, dass es höchste Zeit ist, um für die häufigsten Arten endllich deutsche Namen einzuführen :-)...
In erster Linie sollte dem dann wohl eine Übersetzung der wissenschaftlichen Namen ins deutsche zu Grunde liegen. Für mich ist es z. B. Nahe liegend
Armadillidium vulgare (vulgaris = gemein) auch als Gemeine Rollassel zu bezeichnen, weil dies eine der häufigsten Armadillidium-Arten, wenn nicht sogar die häufigste Armadillidium-Art ist.
Viele Grüße,
Maik
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12.04.2007 20:38 |
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Arp
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Armadillidium vulgare Latreille, 1804- Syn.: A. nitidulus Collinge, 1916; Armadillo vulgare Latreille, 1804; Armadillo vulgaris (Latreille, 1804); Armadillidium cinereum sensu auct. Brit. non (Zenker); A. variegatum ???; ...
- de: Rollassel(*); en: Pillbug, Sowbug, Roly-poly (*); fr: L'Armadille vulgaire; nl: Gewone oprolpissebed.
(*): Da A. vulgare wohl mit abstand die meist gemeine Rollasselart ist wird in viele Sprachen der algemeine Name für "Rollasseln" auch gleich als Bezeichnung für diese Art genützt.
Armadillidium vulgare ist eine sehr weit verbreitet Art und eins der meist algemein auftretende Landasseln überhaupt. Das Tier ist in Sachen Habitat wenig anspruchsvoll und hatt eine relativ hohe Trockenresistenz (höchste dieser Gattung). Es ist ein ausgesprochener Kulturfolger den man auch oft an/um Gebäude und in Gärten begegnet, aber auch in relativ trockene Wälder und/oder Brachgebiet. Rollt sich bei gefahr/austrocknung auf zu einer vollständigen Kugel. Die Weibchen der Art sind teilweise so variabel und abweichend gefärbt das Natureforscher des 19. Jahrhunderts die Tiere eine eigene Art zugedichtet hatten: Armadillidium variegatum.
Merkmale:- Bis 16mm (Kugel: 5,8-7,2mm) in südlichere Länder auch grösser: Italien bis 21mm (Kugel 11mm)
- Sehr variable Färbung. Männchen einheitlich blaugrau, schwarzgrau oder braungrau. Weibchen oft mit helleren Marmor-Flecken. Jungtiere hell und kontrastreich.
- Oberfläche glatt bis glänzend.
- Keinen dunklen Fleck an den Seiten des 7. Segments
- 2-Gliedrige Antennengeißel. Externes Glied circa 2x länger als das innere Glied.
- Rand des frontalen Dreiecks streckt nicht bis den Augen hinzu.
- Augen aufgebaut aus eine vielzahl Ocellen.
- Hintere Ecken des 1. Segments sind nicht abgeschnitten sondern ragen etwas spitz nach hinten.
- Beine des 7. Segments bei Männchen ohne spezielle Merkmale.
- Telson etwas flach abgeschnitten, aber mit gerundete Ecken und flache spitze viel schmaler als die Länge des Telsons.
- Manche Europäsiche Arten sollen grosse rote Punkte aufweisen???? (mimicry der schwarzen Witwe????)
- Bitte um mehr Infos zu den Merkmalen!
- Hilfreiche Infos im Internet: Cloporte web, waarneming.nl, BugGuide.net
Bilder des Forums:
Vergleich A. vulgare (links) und A. opacum (rechts) hier (von Hay Wijnhoven)
  hier (von Hay Wijnhoven)
 hier (von Axel Steiner)
 hier (von Benedikt)
hier (von Michael Schäfer)
  
 hier mit Iridovirus (von Arp)
  
  hier (von Svenja Christian)
  
 hier (von Kirsten Eta)
   
Bild 3=Jungtier 4=Iridovirus hier (von Arp)
hier (von Niki Winter)
Männchen:
(von Arp)
Weibchen:
  hier (von Kirsten Eta)
Achtung: Es ist sehr wohl möglich das (noch) nicht alle unterstehende Bilder/Tiere richtig Bestimmt sind!
 hier (von Ulrich)
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21.06.2007 18:13 |
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Svenja Christian
Moderator(in)
  

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Beiträge: 2.229
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22.06.2007 17:05 |
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Arp
Moddereter
  
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Armadillidium nasatum - Budde-Lund, 1885- Syn.: A. quadrifrons Stoller, 1902; A. speyeri Jackson, 1923; A. mehelyi; A. sorrentinum; A. nasutum; ...
- de: ??; en: Southern pill woodlouse; fr: L'Armadille à long museau; nl: Neusoproller
Armadillidium nasatum kann sich zu einer fast ganz geschlossenen Kugel zusammen rollen, wobei die Antennen aber ausserhalb der Kugel über Kopf und Leib gefaltet bleiben. Es ist ein wärmeliebendes Tier (Italien, Frankreich, Nord-Spanien, Süd-England) mit eine Preferenz für kalkreiche weiden in Küstennähe, das in NL überwiegend aus warme Gewächshäuser bekannt ist wo dieser teilweise auch als Schädling gesehen wird. In den letzten Jahren hatt das Tier sich aber an manchen Orten auch in freier Wildbahn behauptet. Auch In Deutschland ist das Tier aus Gewächshäuser bekannt und dort manchmal ausgesprochen häufig (Berlin?!) und ist auch schon im Freien mehrfach gesichtet, obwohl in manche Literatur noch bestritten wird das die Tiere einen deutschen Winter auch überleben könnten. Weiterhin ist das Tier auch in den USA verschleppt worden und hatt es sich erstmals an der Nord-Amerikanischen Ostküste als Neozoon angesiedelt und sich von dort mitlerweilen in fast den ganzen USA weit verbreitet - im Süden eher spärlich und im Norden und Kanada hauptsächlich in Gewächshäuser und Gartenzentern.
Merkmale:- Bis 13mm (Kugel: 3,7-5,4mm), Südlicher grösser, z.b. bis 21mm in Frankreich.
- Dunkel grau-braunlich gefärbt, üblicherweise etwas gefleckt mit einen Band leicht dunkler und hellen Flecken. Manche Exemplare eher rotlich-beige bis gelblich, eventuel einen leichten Violet-hauch. Algemein sind Männchen dunkler und Weibchen heller gefärbt mit an den Seiten helle Streiffen und/oder grössere unpigmentierte Flächen.
- Oberfläche überwiegend glatt bis glänzend, aber einige Exemplare mit nur sehr leicht angehobene langgestreckte Höcker auf den ersten Rückenschildchen. Über den ganzen Rücken verteilte winzige Fühlerhaare
- Keinen dunklen Fleck an den Seiten des 7. Segments
- 2-Gliedrige Antennengeißel. Externes Glied nur sehr wenig länger als das innere Glied.
- Das frontale Dreieck ragt deutlich über die Augenlinie nach oben, die Höhe die über den Kopf hinauf ragt ist gut halb so hoch wie breit.
- Der Rand des Dreiecks streckt in weiten nicht bis den Augen hinzu, von oben gesehen sieht man also nur eine einzelne Rille.
- Augen aufgebaut aus eine vielzahl Ocellen.
- Hintere Ecken des 1. Segments sind nicht abgeschnitten sondern ragen mit einen scharfen Knick spitz nach hinten.
- An den Beinen des 7. Segments ist das Ischium an der Unterseite etwas hohl und an der Oberseite mit einer kleinen Haarbürste besetzt.
- Telson ist länglich und dreieckig und endet in einer relativ schmalen Spitze
- Uropoden so breit wie lang
- Bitte um mehr Infos zu den Merkmalen!
- Hilfreiche Infos im Internet: Cloporte web, Artenprofil des Smithsonian (PDF), BugGuide.net; Weitere Bilder hier, hier, hier, hier..
Bilder des Forums:
  hier (von Hay Wijnhoven)
hier (von Hay Wijnhoven)
 hier (von Jonas)
 
 
 
 
hier (von Arp)
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24.06.2007 15:00 |
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Hay Wijnhoven
Routinier
 
Dabei seit: 10.03.2007
Beiträge: 404
Herkunft: Nimwegen, Niederlande
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| RE: Armadillidium nasatum |
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Hallo Arp,
Guck doch mal in: die Landasseln Hessens (Allspach). Er gibt etliche Funde A. nasatum.
Werde mal verzuchen Detailfotos zu machen damit die Unterschiede klargestellt werden können. Falls dir recht ist, selbstverständlich...:0),
VG,
__________________ hay
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24.06.2007 16:16 |
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Arp
Moddereter
  
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Themenstarter
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Dies ist nur ein NOCH ONVOLLSTÄNDIGE UND UNGEPRÜFTE Test/Internetzusammenfassung ... alle Angaben ohne Gewähr!!
Armadillidium pictum - Brandt, 1833- Syn.: A. garumnicum - Verhoeff, 1907; A. grubei - Zaddach, 1844; A. galiciense(??) Schmölzer, 1955; A. rhenanum...
- de: ??; en: ??; fr: ??; nl: Kleuroproller
Armadillidium pictum ist ein etwas kleinere Rollassel die in fast ganz Europa bekannt ist, mit Ausschluss vom Mittelmeergebiet und der Südosten Europas. Das Tierchen lebt vorwiegend an feuchte stellen in alte Laubwälder, zwischen Moos und in Humus auf kalkreicher Lehmboden, manchmal auch in Steinhaufen. Seltenerweise in Ostfrankreich auch in Nadelwälder. In NL eher eine Seltenheit, in manche Gegende Deutschlands aber etwas gemeiner, dennoch nicht häufig.
Merkmale:- Bis 9mm (Kugel: 3,5-4,5mm)
- Dunkelgrau-braune Grundfärbung mit vier Bänder helle gelbliche Flecken in ein eher regelmässiges Muster.
- Oberfläche scheint glatt bis glänzend, ist aber fein punktiert, besetzt mit sehr feine Fühlerhaare und sogar versehen von sehr leicht angehobene reihen Höcker.
- Hintere Ecken der Seiten des 7. Segmentes sind charakteristisch Dunkel nur nicht so sehr wie beim A. pulchellum dennoch klar erkennbar da meist die Seiten der Schildchen an Segment 1-6 etwas heller sind.
- 2-Gliedrige Antennengeißel. Externes Glied in etwa (gut?) 2x länger als das innere Glied.
- Rand des frontalen Dreiecks streckt bis zur innenseite der Augen hinzu, aber nicht weiter und ist nur wenig angehoben.
- Die Stirnlinie hingegen ist klarer angehoben und biegt sich fast eckig unter das Auge herum.
- Augen aufgebaut aus eine vielzahl Ocellen.
- Hintere Ecken des 1. Segments sind nicht abgeschnitten sondern etwas knickartig eingebuchtet und ragen spitz nach hinten.
- Beine des 7. Segments bei Männchen sind am Carpus und Merus besetzt mit Dornenfelder bzw starke Bürsten, Ischium an Unterseite hohl gebogen und ohne Bürsten.
- Telson ist gleichmässig dreieckig und endet in einer ziemlich schmalen Spitze.
- Uropoden ragen kaum hinter das Hinterleib hinaus.
- Bitte um mehr Infos zu den Merkmalen!
- Hilfreiche Infos im Internet: Nederlandsesoorten.nl, Krister Hall.
Bilder des Forums:
 hier (von Hay Wijnhoven)
   
 
Bild 5=mit P.scaber, 6=mit A.vulgare hier (von Arp)
 hier (von Jonas)
Arp hat diese Bilder (verkleinerte Versionen) angehängt:
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24.06.2007 16:54 |
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Arp
Moddereter
  
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| RE: Armadillidium nasatum |
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Hallo Hay!
Da hattest Du mir ja wirklich schnell ertappt
| Zitat: |
| Original von Hay Wijnhoven Guck doch mal in: die Landasseln Hessens (Allspach). Er gibt etliche Funde A. nasatum. |
Jo, wir haben uns wohl etwas gekreuzt - ich hatte gerade im Gruner auch schon Angaben zur Existenz in D gefunden
Werde nachher allerdings nochmal im Allspach schauen.
Weitere Bilder wären natürlich grossartig
- hättest Du zudem irgendwelche gute Tipps wo ich mich hier in der Nähe selber mal drann versuchen könnte? Hab schon etliche Gartenzentern abgeklappert aber wurde noch nicht fündig
Danke wieder für dein aufpassendes Auge! LG, Arp
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24.06.2007 17:14 |
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Arp
Moddereter
  
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Armadillidium opacum - (C.Koch, 1841)- Syn.: A. alpinum; A. conspersum; Armadillo opacum, A. carniolense???, A. carynthiacum??? ...
- de: ??; en: ??; fr: ??; nl: Bosoproller
Armadillidium opacum ist bekannt aus Nord-Asien und ganz Mitteleuropa von Schweden bis Italien und von Frankreich bis Kroatien/Ungarn in Laubwälder auf kalkhaltigen Böden bis über 2000m Höhe, in der Streuselschicht, in Moos, unter Rinde und unter Steine usw wobei eher etwas Trockenheit als zu viel Nässe bevorzügt wird. Ist zwar auch mal ausserhalb des Waldes zu finden, nicht aber an synantrope Standorte. In Deutschland ist die Art weit verbreitet, nur im Nordwesten seltener, dennoch im grossen und ganzen bei weitem nicht so gemein wie A. vulgare (auch wenn manches Bilderbuch nur diese Art zeigt und nicht A. vulgare). In NL gilt sie als Selten.
Merkmale:- Bis 12mm (Kugel: 5,2-6,8mm)
- Die Tiere sind (braunlich) dunkelgrau, bei den Weibchen mit unregelmässiger helle Marmorierung.
- Oberfläche glatt bis glänzend, aber fein Punktiert.
- Keinen dunklen Fleck an den Seiten des 7. Segments
- 2-Gliedrige Antennengeißel. Externes Glied nur sehr wenig länger als das innere Glied.
- Das frontale Dreieck ragt ein wenig über die Augenlinie nach oben wobei das Teil das über den Kopf hinauf ragt in etwa drei mal so breit wie hoch ist (Berg/Wijhoven:2x, Gruner:4x ???) und steht mit einen klaren zwischenraum von Kopf ab.
- Der Rand des Dreiecks streckt sich nur etwas in richtung Augen hinzu aus, von oben gesehen sieht man nur eine einzelne Rille.
- Hinter das frontale Dreieck ist der Stirn besetzt mit zwei sehr deutliche Höcker, von einander abgestezt mit einer tiefen Furche.
- Die Stirnlinie ist klar angehoben und läuft regelmässig (nicht eckig) gebogen unter die Augen herum.
- Augen aufgebaut aus eine vielzahl Ocellen.
- Hintere Ecken des 1. Segments sind nicht abgeschnitten sondern eingebuchtet mit scharfe Ecken die etwas spitz nach hinten ragen.
- An den Beinen des 7. Segments der bei Männchen ist das Ischium an der unterseite bestetz mit feine Haare und oben mit etwa fünf Dornchen. Merus beim Gelenk mit dem Ischium mit einen stark zurückragenden Knobel/Ferse
- Das Telson ist kurz (kürzer als die Uropoden), mit einer etwas flach abgeschnittene Spitze
- Uropoden ragen kaum hinter das Hinterleib hinaus
- Bitte um mehr Infos zu den Merkmalen!
- Hilfreiche Infos im Internet: Nederlandsesoorten, waarneming.nl, Verbreitungskarte, Weiter Bilder hier, hier, , [URL=]hier.
Bilder des Forums:
hier (von Hay Wijnhoven)
Vergleich A. vulgare (links) und A. opacum (rechts) hier (von Hay Wijnhoven)
 hier (von Hay Wijnhoven)
  
  hier (von Arp)
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24.06.2007 19:40 |
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Arp
Moddereter
  
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Noch nicht bestimmte und/oder unbestimmbare Rollasseln:
Diese Tiere müssten möglich an Hand der oben aufgelisteten Merkmale nochmal neu bestimmt werden. Selber habe ich noch keinen Versuch dazu gemacht, weil ich erstmals die "Artenprofile" zusammentragen wollte und ohnehin nur sehr wenig eigene Erfahrung mit Rollasslen habe. Hier also nun erstmal aufgelistet zum "noch nachbearbeiten/erledigen".
xxx Rollassel (Armadillidium cinereum)??:
 hier (von Horst Jux)
xxx Rollassel (Armadillidium sp. - vulgarum/opacum?)??:
   hier (von Just)[/quote]
  hier (von Horst Jux)
  hier (von Reinhard Gerken)
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24.06.2007 20:41 |
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Impressum
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