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Taubenschwänzchen (Macroglossum stellaratum) an
Geranien.
Taubenschwänzchen (Macroglossum stellaratum) an
Kohldistel.
Flügelspannweite 40-50 mm.
Reife Tiere ganzfährig (in Deutschland im
Frühjahr/Sommer).
Videoaufnahmen des Falters im Flug, AVI-Videos (DivX *)
#1: 27 Sekunden / 2,5 MB #2: 23 Sekunden / 2,2 MB
Zur Familie der Schwärmer (Sphingidae) gehören die größten heimischen Nachtfalter und einige der besten Flieger im Insektenreich. Die meisten saugen nachts mit ihren zum Teil mehr als körperlangen Rüsseln an Blüten. Eine der wenigen Arten, die man auch tagsüber an Balkonblumen oder im Garten, etwa an Geranien oder Sommerflieder beobachten kann, wie sie wie ein Kolibri (deshalb auch manchmal "Kolibrischwärmer" genannt) mit schwirrenden Flügeln nektarsaugend vor den Blüten steht, ist das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellaratum).
Der Falter gehört eigentlich nicht zur
einheimischen Fauna, sondern ist ein Wanderfalter wie z.B. auch
Admiral und
Distelfalter, der im Frühjahr und
Sommer vom Mittelmeerraum aus weite Teile Europas bis nach
Skandinavien anfliegt. Das Jahr 2003 ist bisher ein
außergewöhnliches Wanderfalterjahr, wie die vielen
Beobachtungsmeldungen im Wanderfalterforum von http://www.science4you.org
bezeugen. Die großen, gelbgestreiften, grünen Raupen mit Sporn am
Hinterende (typisch für Schwärmer) kann man im Sommer gelegentlich
auch bei uns an Labkraut finden.
(* Wer den zum Anschauen nötigen
DivX-CoDec noch nicht installiert hat, kann ihn hier herunterladen.)
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