Der C-Falter (Polygonia c-album):

Familie Nymphalidae (Edelfalter)

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Links: Falter der Sommergeneration (aufnommen 28.07.2002)
Rechts: Etwas dunkleres Exemplar der Herbstgeneration (aufgenommen 31.10.2002)

Links: Raupe der Sommergeneration an Brennessel

Rechts: Falter der Herbstgeneration nach Überwinterung (Funddatum 04.04. 2004)

Links: derselbe Falter wie auf dem Bild rechts oben (04.04. 2004), rechts: Exemplar vom 21.04. 2004


Einer der selten gefundenen überwinternden Falter (aufgenommen 20.02.2003 bei -5 °C)

Flügelspannweite 42-50 mm.
Reife Tiere ganzjährig (überwintert als Imago).


In neuerer Zeit wird der C-Falter, wie auch der Kleine Fuchs und das Tagpfauenauge, von einigen Autoren wieder in die Gattung Nymphalis gestellt.

Der C-Falter (Polygonia c-album) ist einer der sechs einheimischen Tagfalter, die als ausgewachsenes Tier (Imago) überwintern. Die anderen fünf sind der Kleine Fuchs (Aglais urticae), der Große Fuchs (Nymphalis polychloros), das Tagpfauenauge (Inachis io), der Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni) und der Trauermantel (Nymphalis antiopa). In den letzten Jahren überwintern auch immer mehr Admirale (Vanessa atalanta) bei uns.

Anders als der Kleine Fuchs und das Tagpfauenauge, die man im Winter oft in Kellern, auf Dachböden, in Schuppen usw. finden kann, überwintert der C-Falter (so genannt wegen der auffallenden weißen Zeichnung an der Flügelunterseite) in der freien Natur, so daß es ein Glücksfall ist, ihn in der kalten Jahreszeit zu finden, zumal er durch die braune Flügelunterseite gut getarnt ist. Sogar die Algen und Flechten an den Ästen, an denen er sitzt, werden durch grüne Flecken simuliert.
Schon im zeitigen Frühjahr, meist bereits an den ersten warmen Märztagen kann man den aus der Winterstarre erwachten Falter umherfliegen sehen.
Die ebenfalls getarnte, durch die braunweiße Färbung an Vogelkot erinnernde Raupe frißt unter anderem an Brennesseln, Salweide, Ulme, Hasel, Hopfen, Stachel- und Johannisbeeren.



(C) 2002-2009, Jürgen Peters

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