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Die letzten 4 Beiträge

4

Sonntag, 29. Juni 2014, 16:47

Von Reinhard Gerken

Hallo zusammen,

hier ist der Link, unter dem man sich den eindrucksvollen Beitrag anhören kann.
Für mich war es besonders bewegend, die Stimme des kürzlich verstorbenen Heiko Bellmann wieder zu hören, den ich persönlich kannte. :(

Viele Grüße
Reinhard

3

Sonntag, 29. Juni 2014, 11:56

Von Helga Becker

Hallo Ulrike,

noch mal Danke für den Tipp. Mich hat der Beitrag mehr als begeistert, er hat mich richtig angesprochen.

Die Beobachtung der kleinen Lebewesen finde ich außerordentlich spannend und man bekommt von ihrem Treiben viel mehr mit, wenn man es auf Video aufnimmt. Meine Fotos hier im Forum und in anderen Foren stammen alle aus der Videokamera.

Besonders begeistert hat mich die Überlegung, wie schafft es die Larve eines parasitisch lebenden Insekt den nur betäubten Proviant so aufzufressen, dass er bis zum Schluss seiner Entwicklung am leben und damit frisch bleibt. Darüber hatte ich mir bisher keine Gedanken gemacht. Von meiner Schaukel aus habe ich oft den Bau und Provianteintrag von Grab- und Wegwespen gefilmt. Sie haben einfach ihre Bruthöhlen zwischen den Pflastersteinen gegraben. Manchmal mussten sie sich mit Ameisen auseinander setzen. Oft wird die Beute von Artgenossen geklaut.

Es war einfach fabelhaft. Aber anscheinend haben nicht viele oder niemand deinen Beitrag gelesen. Eigentlich schade. Vielleicht kommt das Echo noch.

2

Sonntag, 29. Juni 2014, 00:27

Von Helga Becker

Heute Abend 23 Uhr 05 bis 2 Uhr im Deutschlandfunk:


"Eine Quelle nie versiegenden Staunens
Jean-Henri Fabre und die Lange Nacht der Insekten
Von Astrid Nettling
Regie: Rita Höhne


Hallo Ulrike,

höre gerade Deutschlandfunk. Danke für den Hinweis. Ist sehr interessant.

1

Samstag, 28. Juni 2014, 16:17

Von Ulrike Gottschalk

Jean-Henri Fabre und die lange Nacht der Insekten

Heute Abend 23 Uhr 05 bis 2 Uhr im Deutschlandfunk:


"Eine Quelle nie versiegenden Staunens
Jean-Henri Fabre und die Lange Nacht der Insekten
Von Astrid Nettling
Regie: Rita Höhne

„Mir ist die Biologie des Insekts zugefallen, ich weiß nicht einmal wie. Es endet nie, selbst ein Methusalem käme damit nie zu Ende.“ Schreibt Jean-Henri Fabre, der legendäre Insektenforscher aus Südfrankreich, der seine faszinierenden Einsichten in das Leben dieser Tiere in der ebenso faszinierenden Prosa seiner zehnbändigen „Souvenirs Entomologiques“ der Nachwelt überliefert hat. Als den „Homer der Insekten“ hat man ihn bezeichnet, ihn mit Balzac verglichen, dessen „›Comédie humaine“ seine „Comédie entomologique“ zur Seite zu stellen wäre. Das Sittengemälde der emsigen Völkerschar geflügelter Kleinstlebewesen, deren Instinkte und Gewohnheiten er 30 Jahre lang - zwischen 1879 bis 1907 - mit Akribie und Leidenschaft erforscht hat. Warum nicht auch als Außenstehender einmal einen Blick in die so staunens- wie bewundernswerte Welt dieser Lebewesen werfen? Die „Lange Nacht“ möchte zusammen mit Fabre und anderen Insektenliebhabern einen Eindruck davon vermitteln und neben der Leidenschaft Fabres für seine Sache auch etwas von jenem Forscherethos spürbar machen, das der Wegbereiter der modernen Verhaltensforschung seinen damaligen Forscherkollegen ins Stammbuch geschrieben hat: „Ihr schlitzt das Tier auf, ich studiere es lebend; ihr macht aus ihm ein Objekt des Abscheus und des Mitleids, ich mache es liebenswert; ihr arbeitet in einer Werkstatt, wo gefoltert und zerstückelt wird, ich beobachte unter blauem Himmel beim Gesang der Zikaden; ihr erforscht den Tod, ich erforsche das Leben."