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  • »Gagamba« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 19. Dezember 2012, 23:24

Laotisches

vom November 2012, kommentarlos
naja der letzte gehört nicht zu den Myriapoden, aber doch 'fast'..
Siegfried
»Gagamba« hat folgende Bilder angehängt:
  • Laos01.jpg
  • Laos02.jpg
  • Laos03.jpg
  • Laos04.jpg
  • Laos05.jpg
  • Laos06.jpg
  • Laos07.jpg
  • Laos08.jpg
  • Laos09.jpg
falls nicht anders angegeben, Fundort: Kiesgrube am Bodensee, ca. 10km östl. Überlingen, alt. ca.440m

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Gagamba« (19. Dezember 2012, 23:29)


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2

Mittwoch, 19. Dezember 2012, 23:30

Laotisches zum zweiten

mehr als 9 Bilder scheinen nicht erlaubt zu sein, hier der Rest:
»Gagamba« hat folgende Bilder angehängt:
  • Laos10.jpg
  • Laos11.jpg
falls nicht anders angegeben, Fundort: Kiesgrube am Bodensee, ca. 10km östl. Überlingen, alt. ca.440m

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3

Mittwoch, 19. Dezember 2012, 23:38

Woah ... tolle Viecher :o)

Der letzte ist ja auch wirklich ein irres Teil - hab noch nie sowas gesehen 8o

Danke für de Bilder Siegfried :P Arp

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4

Donnerstag, 20. Dezember 2012, 09:33

.. ein Onychophoren-Erstnachweis, vermutlich Eoperipatus ..
falls nicht anders angegeben, Fundort: Kiesgrube am Bodensee, ca. 10km östl. Überlingen, alt. ca.440m

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5

Donnerstag, 20. Dezember 2012, 12:10

Was es nicht alles gibt - Stummelfüßer [n] Fluweelworm Onychophora [/n] - Mann lernt halt nie aus :)

Die Tausies sind aber auch sehr schön - so almählich lohnt es sich auch bald mal eine Übersicht von exotische Myriapoda zusammen zu schieben. Ich muss meine Bilder dazu auch nochmal ausgraben...

Liebe Grüße, Arp

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6

Mittwoch, 3. April 2013, 12:16

Hallo Siegfried,

wo warst du denn in Laos unterwegs? Habe diesen Januar auch mal ne Woche Kurztrip nach Laos (Umgebung Savannahket & Vientiane) gemacht bei einem längeren Urlaub im NO Thailands. Leider war Trockenzeit (aber angenehme nur hochsommerliche Temperaturen) und daher mal reiner Kultururlaub und keine Sammelreise.

Auf einem Bild sieht es so aus, als ob ihr auch Tiere eingeschnappst habt. Habt ihr von allen Tieren was mit nach Hause genommen?

1.) Ordnung Spirostreptida, Familie Harpagophoridae: Wahrscheinlich Gattung Thyropygus
2-3.8.) Ordnung Platydesmida: Sammelgattung Pseudodesmus (die momentan von mir überarbeitet wird)
4.) Polydesmida, Familie Paradoxosomatidae
5.) Scolopendra sp.
6.) Scutigeromorpha: Ist nicht viel aus Indochina bekannt, wahrscheinlich eine unbeschriebene Art
7.) Scolopendra cf. subspinipes
9.) Sphaerotheriida, Zephronia sp.
10.) Scutigeromorpha, der sieht ganz verdächtig nach der in SO-Asien weit verbreiteten Thereuopoda longicornis aus.
11.) Du Glückspilz!!!

Beste Grüße,
Peter

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7

Mittwoch, 3. April 2013, 13:55

Hallo Millipeter,
ich war nur im Süden, um Pakse und Khammouam, zusammen mit Deinem Vornamenskollegen Jäger. Die meisten der abgelichteten Arten liegen auch bei mir in Alkohol (ein paar der flachen Platydesmida sind sogar noch am Leben), wenn sie für Deine Revision(en) wichtig sein sollten, kann ich sie zur Verfügung stellen.
Siegfried
PS: Ich weiss auch, dass noch die Übersendung des philippinischen Skolopenders aussteht, aber unser damaliger Kontakt ist etwas abrupt abgerissen, da habe ich nichts weiter unternommen.
falls nicht anders angegeben, Fundort: Kiesgrube am Bodensee, ca. 10km östl. Überlingen, alt. ca.440m

8

Montag, 15. April 2013, 07:42

Ahhh, Gagamba,

Du warst mit dem Frankfurt-Peter unterwegs ...

Kleine Welt!!!

Deine Funde sind echt coool.

VG, Hans

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9

Freitag, 19. Juli 2013, 11:09

Nachtrag

Hallo,
der Stummelfüßer wurde mittlerweile bestimmt, es sollte sich um die erst 2013 aus Vietnam beschriebene Art Eoperipatus totoro handeln!
Siegfried
falls nicht anders angegeben, Fundort: Kiesgrube am Bodensee, ca. 10km östl. Überlingen, alt. ca.440m

10

Freitag, 19. Juli 2013, 11:36

Hallo Siegfried,

Dan ist wohl eine herzliche Gratulation zum gelungenem Bild angesagt :P :thumbup:

Gratulierender Gruss, Arp

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11

Freitag, 19. Juli 2013, 13:20

Hallo zusammen,

wunderbare Funde, Gratulation :thumbsup:

Hiermit bestelle ich schon mal einen Eoperipatus totoro in 40 cm Größe mit farblich passendem Halsband :kicher:
Liebe Grüße

Kirsten

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12

Montag, 27. Januar 2014, 12:35

Nachtrag: Platydesmida

Hallo Siegfried,

Jörg drückte mir vor ein paar Tagen die eingelegten Playtdesmiden in die Hand von den Fundorten Tad Etu & Tad Yeuang (Champasak Prov.). Es handelt sich um Pseudodesmus persimilis. Die Art ist in Laos häufig und weit verbreitet. Ich nheme mal an, dass das Foto auch diese Tiere zeigt, oder?

Ciao,
Peter

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13

Mittwoch, 29. Januar 2014, 23:45

Hallo Millipeter,
stimmt, das sind dieselben!
Gruß: Siegfried
PS Nachfrage: könnte es sich bei Bild 4 um eine der Orthomorpha-Arten handeln, die gerade bei ZOOTAXA erschienden sind? Der Fundort 'Tad Etu' würde jedenfalls passen, auch wenn die thailändischen Autoren ihn orthografisch anders schreiben..

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14

Donnerstag, 30. Januar 2014, 14:22

Hallo Siegfried,

im Alkohol wirkt diese Art immer so kräftig braun, im Kontrast zu den helleren mosaikartigen Flecken. Auf deinen Bildern sieht sie so blass braun aus. Hat es was mit der Belichtung/Farbe des Fotos zu tun oder sind die Tiere eventuell sogar nachgedunkelt im Alkohol?

Bei Nummer 4 handelt es sich eventuell um Simplogonomorpha (falcata), das ist die einzige (bisher bekannte!) Gattung (Art) in der Region, die keine so deutlich ausgebildeten Seitenflügel aufweist, wie z.B. Orthomorpha etc.

Ciao,
Peter

Jörg19

unregistriert

15

Donnerstag, 30. Januar 2014, 14:27

Hallo Gagamba,

Dein Paradoxosomatid ist definitiv keine der im zitierten Artikel neu beschriebenen Orthomorpha-Arten. Es ist zwar ein Weibchen, aber Dank der wunderbaren Farbabbildungen ist unschwer zu erkennen, dass Dein Tier ganz etwas anderes ist. Alle dortigen (und vermutlich alle echten) Orthomorpha-Arten haben deutliche Seitenflügel, die hinten spitz auslaufen. Bei Asiomorpha (coarctata, eine extrem häufige pantropische Art) sind die Seitenflügel schon deutlich schmaler, aber immer noch mit spitzem Fortsatz. Bei Oxidus (gracilis, gleichfalls weltweit verbreitet, bei uns in Gewächshäusern) sind nur noch schmale Leisten vorhanden, änlich wie bei Deinem Tier. Bei allen 3 zuvor genannte Gattungen sind die Tiere aber dunkel gefärbt und die Seitenflügel, oder was von ihnen übrig ist, hell.

Dein Tier hingegen zeigt ein ganz anderes Zeichnungsmuster, die Prozonite schwarz, die Metazonite oben mittel-rötlichbraun, außen heller, mit einer dunklen Querbinde, was insgesamt den Eindruck zweier rötlichbrauner Querbinden vermittelt.
Die tieferliegenden Seitenflügel des 2. Segmentes zeigen klar, dass es sich um einen Paradoxosomatiden handelt, und die dunkle Querbinde lässt vermuten, dass das Tier auch die bei vielen anderen Paradoxosomatiden vorhandene quere Mittelfurche besitzt. Über die Art eine Vermutung anzustellen wäre angesichts von knapp 1000 ähnlichen Arten (Ngyuen & Sierwald (2013) vermelden 975 valide Arten) innerhalb dieser Famile vermessen.

Der Harpagophorid (Bild 1) ist ein Männchen. Das sollte herauszubekommen sein, wenn das Tier konserviert vorliegt. Kann mich aber an ein solches in Deinem Material nicht erinnern, habe es aber vielleicht auch übersehen.

HzG Jörg

Jörg19

unregistriert

16

Donnerstag, 30. Januar 2014, 14:29

Hi Peter,

da haben wir gerade parallel am selben Problem gearbeitet. Simplogonomorpha kenne ich leider nicht aus eigener Anschauung.

HzG Jörg

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17

Donnerstag, 30. Januar 2014, 17:13

Hallo,
dank zuhauf...
@ Jörg: Du brauchst Dich nicht zu wundern, dass Du nicht alles wiederfindest - ich hab auch ein paar Tiere hier behalten..
Siegfried

Jörg19

unregistriert

18

Sonntag, 2. Februar 2014, 11:36

Hallo Siegfried und Peter,

nachdem ich mir das Tier Nr. 4 nun im Original angesehen habe möchte ich Simplogonomorpha bezweifeln.
Das Tier ist für einen Paradoxo riesig: ca. 50 mm lang und 7 mm breit.
Wesentlich besser passen würde Sellanucheza, deren Arten aus dem Grenzgebiet von Laos und Vietnam beschrieben wurden, und mein privater Tipp wäre Sellanucheza hoffmani Nguyen, 2011.
Die beiden Sellanucheza-Arten grandis und hoffmani sind in Vietnam weit verbreitet, grandis im Norden, hoffmani in der Mitte. Da die Provinz Champasak im Süden liegt kann eigentlich nur hoffmani dort vorkommen - oder eine neue Art.
Ohne Vorliegen eines Männchens lässt sich leider nichts sicheres sagen, aber ich vermute stark meine Vermutung mit hoffmani trifft zu.

In der Probe war übrigens auch noch ein Männchen von Orthomorpha suberectoides Likhitrakarn, Golovatch & Panha, 2014 oder einer äußerst ähnlichen neuen Art.
Um dies zu klären müsste man aber die Variabilität in der erectoides-Gruppe besser kennen und so belasse ich es lieber bei cf. suberectoides.

HzG Jörg

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19

Dienstag, 4. Februar 2014, 11:55

Das ist halt das Problem mit der Bildbestimmung. Auf 5cm hätte ich den nicht geschätzt. Hätte halt ein properes kräftig gefärbtes Weibchen von Simplogonomorpha sein können, von dem ich nur mal ein ausgeblichenes Männchen gesehen habe.

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20

Freitag, 7. Februar 2014, 10:14

Danke Euch beiden,
mein Fehler, die Größenangabe nicht mitzuliefern...
Siegfried