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  • »GünterR« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 5. März 2019, 19:11

Seltsame Larve?

Hallo,
dieses Foto entstand am 9.05.18 an der Eggstätter Seenplatte in Bayern.
Ich habe keine Ahnung was das ist!
Erkennt jemand dieses Wesen?
Gruß und Dank,
Günter
»GünterR« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC07574kl.jpg

  • »zobel« ist männlich

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2

Dienstag, 5. März 2019, 19:35

Hallo Günter,
eine Libellenlarve. Näheres von der Expertenschaft...
Beste Grüße,
Konrad

  • »GünterR« ist der Autor dieses Themas

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3

Dienstag, 5. März 2019, 19:53

Danke für die schnelle Reaktion.
Aber Libellenlarve hätte ich ausgeschlossen.
Habe viele Libellen schlüpfen sehen......
Aber wer weiß......
Günter

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4

Dienstag, 5. März 2019, 20:21

Ohne wirklich Ahnung zu haben:
Das ist eine Libellenexuvie, die sieht halt aus als würd die da schon länger hängen und hätte so ein bisserl vor sich hin gegammelt. (Pilz evtl.)

Grüße,
SNKS

  • »zobel« ist männlich

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5

Mittwoch, 6. März 2019, 18:19

Hallo SNKS,
genau. Hätte auch auf einen Pilzbefall getippt.
Beste Grüße,
Konrad

6

Dienstag, 12. März 2019, 19:59

Hallo,
richtig ist, dass es sich um eine Libellenexuvie handelt. Ihr seltsames Aussehen hat sie aber keineswegs durch Pilzbefall, sondern es handelt sich um Sedimentablagerungen aus ihrem Lebensraum. Das kommt bei etlichen Libellenarten vor, was manchmal die Artbestimmung etwas erscheren kann. Ich halte es für die Exuvie der Westlichen Keiljungfer Gomphus pulchellus; das lange Abdomen und die recht "dicken" Beine sprechen dafür. Aber letztlich müsste die Exuvie in die Hand genommen werden, um die Bestimmung abzusichern. Der Fundort spricht allerdings auch für die Art.
Gruß, Werner

  • »zobel« ist männlich

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7

Mittwoch, 13. März 2019, 00:10

Hallo Werner,
ich war mir ja nicht mal sicher, ob das tatsächlich schon eine Exuvie ist oder doch eine abgestorbene Larve. Denn üblicherweise sieht man bei den Exuvien noch irgendwelche weiße Fäden von der Schlüpfung. An denen hat hier wohl auch schon der Zahn der Zeit genagt...
Beste Grüße,
Konrad

8

Mittwoch, 13. März 2019, 09:03

Hallo, Konrad,
es stimmt schon, was Du sagst: Oft genug sieht man die alten Tracheenschläuche, aber eben nicht immer. Und bei den Exuvien von G. pulchellus sind sie mir noch nicht aufgefallen (habe sie allerdings auch nicht vermisst). Die Aufnahme ist zu sehr von der Seite erfolgt, so dass die beim Schlupf entstehende Naht nicht zu sehen ist. Ich meine aber, dass zwischen den Flügelscheiden ein dunkler Streifen für einen Riss spricht, deswegen neige ich zu Exuvie und nicht Larve. Abgestorbene Larven bzw. stecken gebliebene Imagines sind mir schon häufiger begegnet, wobei die Ursachen aus meiner Sicht in der Witterung lagen: heftiger Wind, Regen und starke Sonneneinstrahlung. Nun sind die Gomphiden-Larven recht "große" Tiere, die solchen Unbilden des Wetters besser widerstehen als kleinere Anisoptera oder Zygoptera.
Es bleibt in diesem Fall ein gutes Teil Ungewissheit zurück. - Bleibt eine Frage an Günter: Hast Du noch weitere Aufnahmen gemacht?
Gruß, Werner

  • »zobel« ist männlich

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9

Mittwoch, 13. März 2019, 11:00

Danke, Werner,
für Deine interessanten Erläuterungen.
Mal sehen, ob Günter noch was hat.
Beste Grüße,
Konrad

  • »GünterR« ist der Autor dieses Themas

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10

Mittwoch, 13. März 2019, 12:25

Hallo
und ebenfalls Dank für euer Interesse!
Leider gibt es keine weiteren Aufnahmen.
Gomphus pulchellus habe ich an diesem Tag im Gebiet beobachten können.
Ich kann mir allerdings nur schwer vorstellen, daß eine dermaßen mit Sedimenten
behaftete Larve schlupffähig sein könnte.
Gruß Günter

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11

Mittwoch, 13. März 2019, 14:15

Ich kann mir allerdings nur schwer vorstellen, daß eine dermaßen mit Sedimenten
behaftete Larve schlupffähig sein könnte.

Warum denn nicht?
Ich mein die ist an eine tolle Stelle zum schlüpfen gekrabbelt und hat sich da festgekrallt. und dann ist es doch nur noch ein Aufplatzen des Rückens, da ist das doch auch egal wie sie aussen aussieht.
Grüße,
SNKS