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  • »Horst Schlüter« ist männlich
  • »Horst Schlüter« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 30. Dezember 2019, 23:31

merkwürdiges Insekt mit langen Fühlern, Srilanka

Liebe Insektenfreunde,
ich habe keine Ahnung, in welches Unterforum dieses Tier paßt. So gesehen würde ich mich schon freuen, wenn man diesen Beitrag in das richtige Unterforum stellen würde. Jede weitere Eingrenzung würde ich dann als Zugabe betrachten.
28.02.2013 im Hotel in Ratnapura, Srilanka
Esgrüßt

Horst Schlüter
PS. Mit der Qualität meiner Bilder bin ich selbst unzufrieden.
»Horst Schlüter« hat folgende Bilder angehängt:
  • _DSC0534 Ausschnitt, Schärfe, klein.jpg
  • _DSC0536 Ausschnitt, Schärfe, klein.jpg
  • _DSC0537 Ausschnitt, Schärfe.JPG
  • _DSC0541 Ausschnitt, Schärfe.jpg
  • _DSC0542 Ausschnitt, Schärfe.jpg
  • _DSC0551 Ausschnitt, Schärfe.jpg

2

Dienstag, 31. Dezember 2019, 00:05

Grüß dich Horst,

ich meine hier eine Heuschrecke zu erkennen! Vielleicht kann dir Werner Reitmeier oder Günther Wöss etwas dazu sagen... Zur Not kann ich dich auch noch an eine Facebookgruppe weiterleiten, die sich mit Sri Lankas Insekten beschäftigt... oder du stellst es mal bei orthoptera.at ins Forum (wobei ja zwei dortige Teilnahmer auch ab und an hier unterwegs sind)

LG Christoph

  • »Dennis Rupprecht« ist männlich

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3

Sonntag, 12. Januar 2020, 17:20

Hallo!

Ich hatte am ersten Blick an einen Felsenspringer gedacht. Könnte das auch möglich sein?
Ansonsten wäre ich ebenfalls für eine Heuschrecke.

Grüße,
Dennis

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4

Sonntag, 12. Januar 2020, 17:33

Hallo,
ich hatte noch nicht geantwortet, da ich hoffte, weitere Meinungen zu erhalten.
Mein Tier hat Flügel, wenn ich das richtig sehe, felsenspringer meines Wissen haben das nicht.
Es grüßt
Horst

  • »Manfred Ulitzka« ist männlich

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5

Sonntag, 12. Januar 2020, 18:43

Hallo Horst,

ich beschäftige mich zwar mit viel kleineren Insekten, aber meine Meinung ist, dass das sicher eine Gespenstschrecke (Phasmatodea) ist. Eventuell Familie Lonchodidae: Necrosciinae (?). Aber da gibt es Unmengen Arten.

Schau mal HIER . Da gibts schon Ähnliches.

Viele Grüße

Manfred.

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6

Sonntag, 12. Januar 2020, 19:01

Hallo Manfred,
vielen Dank für Deinen Hinweis und den Link. Wenn das richtig ist, dann scheint mir eine weitere Eingrenzung kaummöglich.
Es grüßt
Horst

7

Sonntag, 12. Januar 2020, 19:12

Wie groß war dieses Tier denn ungefähr? Es gibt auch Wanzen, die so aussehen. Leider sieht man den Kopf nie richtig von der Unterseite her. Wanzen haben dort stets einen markanten Stechrüssel. Doch ich bin mir hier auch nicht ganz sicher, und eine Gespenstschrecke käme sicher auch in Frage. Das alte Problem bei Fotos. Am Original würde man sofort sehen, um was es sich handelt..

Gruss, Christian
P.S. wir sind im übrigen gerade von einer Sri Lanka-Reise zurückgekommen. Allerdings empfand ich das Land als weitgehend insektenleer. Ich habe noch nie auf einer Tropenreise so wenige Insekten und Spinnen gesehen, abgesehen von ein paar Schmetterlingen, vielen Libellen und den obligatorischen Moskitos. Selbst abends am Licht war kaum was los. Ganz merkwürdig.

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8

Sonntag, 12. Januar 2020, 21:13

Hallo Christian,

über die Größe willich mich da dann doch lieber nicht äußern, es ist einfach zu lange her. Ich habe damals halt die Tiere im Hotel, die sich im Inneren an der Wand aufhielten, photographiert, ganz klein war das Tier sicher nicht. Dumm,daß ich erst jetzt fast 7 Jahre später dazu gekommen bin, das Ende der Reise aufzuarbeiten. Das häufigste Tier an den Wänden waren die Gewöhnlichen Halbfingergeckos - Hemidactylus frenatus, die man an jeder Ecke in den Fluren sehen konnte. Für die scheint genügend Insektennahrung dagewesen zu sein.
Wenn ich mir die Löcher anschaue, dann war das Tier doch eher groß, ich glaube nicht, daß man da eine Löcherwand mit kleinen Löchern hat.
Vielen Dank für Deinen Beitrag.
Wenn ich mir überlege, wie wenig Insektenphotos ich da gemacht habe, dann scheint es tatsächlich sehr Insektenarm zu sein und es ist mir damals gar nicht so bewußt gewesen.

Es grüßt
Horst
»Horst Schlüter« hat folgendes Bild angehängt:
  • _DSC0537 klein.jpg

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9

Montag, 13. Januar 2020, 09:53

Dieser 'nahtlose' Übergang von Kopf über Halsschild in die Flügel ist untypisch für Phasmiden, bei denen ist der Thorax eher verengt und gestreckt. Aber dieses Merkmal und auch der abgeschrägte Kopf erinnert doch sehr an Langfühler-Heuschrecken.

Ich hab mir also mal auf iNaturalist.org Beobachtungen von Ensifera aus Sri Lanka anzeigen lassen - und Bingo! Das sollte ein Vertreter der Cymatomerini sein.

Dann wollte ich eigentlich schauen, ob man die Bestimmung weiter verfeinern kann. Also mal alle Beobachtungen dieses Taxon anzeigen lassen und -- Wow! Da gibt's ja unglaubliche Kreaturen!
Einfach mal durchscrollen: https://www.inaturalist.org/observations…taxon_id=426259

Die genaue Bestimmung ist mir jetzt auch nicht mehr wichtig :-)
Aber wenn du die Bilder dort hochlädst, findet sich vielleicht jemand der noch was dazu sagen kann, vielleicht sogar ein 'Einheimischer'
Liebe Grüße, Carnifex

---

Soweit nicht anders angegeben, stammt die Beobachtung aus der Wiener Innenstadt, max. 1 Woche vor dem Beitrag.Alle meine Beobachtungen sollte man auch auf >>iNaturalist finden - Korrekturen und Anmerkungen sind sehr willkommen

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10

Montag, 13. Januar 2020, 17:53

In tropischen Ökosysteme, z.B. den venezuolanischen Regenwäldern, gibt es das "Hallenphänomen" der Einnischung. Ein Grossteil der Fauna und Flora spielt sich in Schichten ab, mit denen Menschen eher selten in Berührung kommen. Daher dann ein eher "stiller" und artenarmer Eindruck ... ?

11

Montag, 13. Januar 2020, 20:11

In tropischen Ökosysteme, z.B. den venezuolanischen Regenwäldern, gibt es das "Hallenphänomen" der Einnischung. Ein Grossteil der Fauna und Flora spielt sich in Schichten ab, mit denen Menschen eher selten in Berührung kommen. Daher dann ein eher "stiller" und artenarmer Eindruck ... ?
Bezieht sich das auf meinen Beitrag? Nein, das ist hier nicht der Fall. Ich bin relativ oft in den Tropen und kenne die Biotope eigentlich ganz gut. Ausserdem waren wir kaum in Regenwäldern unterwegs, sondern vor allem in Trockenwäldern, die eine andere Dynamik haben. In Sri Lanka gibt es kaum noch echte Regenwälder. Doch ich habe viel in Übergangsbereichen geschaut, am Ortsrand, am Waldrand, nahe an landwirtschaftlichen Flächen. Das sind alles Biotope, wo man selbst in den feuchten Tropen meist einiges an Insekten findet, doch hier kaum etwas. Und auch am LIcht war es sehr leer, was im tropischen (Regen)wald in der Regel ganz anders ist.


Bei typischen Regenwäldern ist es zudem so, dass die Post zwar oben abgeht, man unten aber schon viel findet, wenn man nur genau hinschaut oder nach bestimmten Taxa gesondert sucht. Da sind dann natürlich andere Artengruppen als oben. Zudem geht die Wipfelfauna im Randbereich oder in Schneisen (z.b. Wegränder) durchaus bis auf den Boden herunter. Dort sieht man dann schon reichlich Insekten.

Gruss, Christian