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  • »Jürgen Peters« ist männlich
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1

Samstag, 25. April 2020, 20:48

Säugetierschädel (12.04.20) --> Wirbeltierbecken

Hallo miteinander,

diesen vielleicht 25-30 cm langen Schädel fand ich vor etwa zwei Wochen im Wald (etwa zwei Meter vom Waldrand/Acker). Zu was für einem Tier könnte der gehört haben? Reh?

Achtung: Bild 2 sehr groß (2048x1536)! Um es in voller Größe betrachten zu können, auf das "Fullscreen"-Symbol (die zwei diagonal auseinanderstrebenden Pfeile) und dann nochmal auf das Bild klicken.
»Jürgen Peters« hat folgende Bilder angehängt:
  • Mammalia_sp_250-300mm_Schaedel_1.jpg
  • Mammalia_sp_250-300mm_Schaedel_2.jpg


Viele Grüße, Jürgen
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2

Sonntag, 26. April 2020, 21:50

Lieber Jürgen,
Das ist ein Becken, kein Schädel! Man sieht auch die Gelenkspfannen. Für ein Reh wohl zu klein.
LG, Eckhart

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3

Sonntag, 26. April 2020, 22:18

Hallo,

durch den Hinweis eines Freundes las ich auch diesen Beitrag. Nach kurzer Recherche kann ich Eckharts Vermutung nur bestätigen. Ich fand ähnliche Merkmale bei Vögeln, z.B. Hühnervögel und Enten im Internet.
Dazu muss man den "Schädel" allerdings umdrehen.
https://lms.de/unterrichtsfaecher/biolog…00-teststreifen
Von welchem Tier das Skelett Teil stammt kann ich nicht sagen.
Viele Grüße
Werner

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4

Sonntag, 26. April 2020, 22:48

Hallo Eckhart,

Das ist ein Becken, kein Schädel! Man sieht auch die Gelenkspfannen.

arrghh... :fettnapf: Da sieht man, wieviel bei mir noch von der Wirbeltieranatomie hängengeblieben ist... Ich habe da nur eine vermeintlich Augenöffnung gesehen und die Pfanne darüber als Ansatzpunkt des Geweihs (Rehbock) interpretiert.

Aber was könnte es sonst sein? Für ein Reh zu klein, aber zu groß für die meisten hier vorkommenden anderen Säuger. Hase? Fuchs? Dachs? Der Fundort befindet sich nur wenige Meter von einem Höhlensystem mit Ausgängen unter einer Baumwurzel und an einem Hang entfernt. Ich habe darin schon vor Jahren einen Dachsbau vermutet. Dachse gibt es jedenfalls hier.

@Werner: Meinst du denn, es könnte sich um das Becken eines Vogels handeln? Zu der Größe passend fällt mir spontan höchstens ein Fasan ein. Aber wären für den die Gelenkpfannen nicht zu groß?


Viele Grüße, Jürgen
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5

Montag, 27. April 2020, 21:02

Hallo Jürgen,

Zitat

@Werner: Meinst du denn, es könnte sich um das Becken eines Vogels
handeln? Zu der Größe passend fällt mir spontan höchstens ein Fasan ein.
Aber wären für den die Gelenkpfannen nicht zu groß?

wie ich schon schrieb kann ich nicht mehr zum Tier sagen. Ich suchte im Internet nach ähnlichen Skeletten, mehr nicht.
Viele Grüße
Werner

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6

Dienstag, 12. Mai 2020, 23:28

Hallo nochmal,

vielleicht drei, vier Meter von der Fundstelle des Beckens entfernt habe ich vor ein paar Tagen diesen "Zahn" von ca. 15-20 cm Länge gefunden. Hat jemand eine Ahnung, was das sein könnte? Rinderhorn? Hauer eines Wildschweinkeilers?
»Jürgen Peters« hat folgendes Bild angehängt:
  • Hauer_15-20cm.jpg


Viele Grüße, Jürgen
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7

Dienstag, 12. Mai 2020, 23:39

Lieber Jürgen,
Wie du richtig vermutest, ist das ein (Rinder-) Horn, bzw. der Knochen darunter, offensichtlich abgesägt...
LG, Eckhart

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8

Mittwoch, 13. Mai 2020, 10:04

Hallo Eckhart,

Wie du richtig vermutest, ist das ein (Rinder-) Horn, bzw. der Knochen darunter, offensichtlich abgesägt...

danke! Fragt sich nur, wie das dort an den Waldrand kommt...


Viele Grüße, Jürgen
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9

Donnerstag, 14. Mai 2020, 21:17

Hallo, Jürgen,
dieser Hornzapfen sieht aus, als läge er da schon recht lange. Auch in Deiner Gegend wird früher Hausschlachtung üblich gewesen sein, und die Reste kamen auf den Misthaufen. Wenn sie nicht gleich der Fuchs holte, dann kamen sie spätestens mit dem Mist auf die Felder, und von dort wurde dann so mancher Knochen doch wieder verschleppt. Allerdings waren manche Bauern früher auch großzügig beim "Entsorgen", da störte sich kaum einer dran, was dann als Rest blieb.
Gruß, Werner

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10

Freitag, 15. Mai 2020, 01:57

Hallo Werner,

danke! Dann muß es wirklich schon sehr lange im Boden gelegen haben und wurde jetzt vielleicht durch das Umpflügen des Ackers nebenan bis direkt an die Baumwurzeln ans Tageslicht befördert.


Viele Grüße, Jürgen
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