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1

Dienstag, 10. Mai 2022, 08:45

Spinne mit eigentümlichem Verhalten --> Synema globosum

09.05.2022 CH Rüti b. Büren BE in unserem Naturgarten (38 a Bauernhaus Umschwung),
stelzt immer mal wieder auf die Beine mit hochgehobenem Hinterleib.
Vielen Dank für eine Bestimmung
und mit besten Grüssen
Urs-Peter Stäuble
»UPS« hat folgende Bilder angehängt:
  • Arachnida Rüti bB 2022-05-09 (1).JPG
  • Arachnida Rüti bB 2022-05-09 (5).JPG
  • Arachnida Rüti bB 2022-05-09 (7).JPG
  • Arachnida Rüti bB 2022-05-09 (14).JPG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »UPS« (19. Mai 2022, 11:05)


2

Dienstag, 10. Mai 2022, 09:53

Hallo Urs-Peter,

das schaut aus wie ein Männchen von Synema globosum. Wenn Spinnen das Hinterteil so hoch recken, hat das oft den Grund, dass sie einen Spinnfaden in den Wind hängen, um sich daran wegtragen zu lassen ("Ballooning"). Ist aber nur eine Vermutung. War es windig? Falls ja, würde das die Theorie unterstützen.

Viele Grüße, Uli

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3

Donnerstag, 19. Mai 2022, 11:16

Synema globosum

Sorry Uli für das verspätete Dankeschön, auch für den Hinweis auf das Ballooning!

Übrigens vielen Dank für deine Tipps zur Fotoausrüstung.
Selber benütze ich mit oft gutem Erfolg eine ältere Panasonic Lumix DMC-FX7, habe aber bei zu viele Sonne (was ja bei uns im Aaretal eher selten ist) auch immer wieder Mühe, das zu fotografierende Objekt durch den Bildschirm überhaupt sehen zu können!
Mein Freund, ein professionellerer Fotograf hat mir nun zu einem Olympus Equipment geraten:
E-M10 MARK IV in schwarz oder silber best price aktuell Digifuchs CHF 621 inkl. Versandkosten
und Objektiv M.Zuiko 60mm (Kleinbildformat 120mm) F2.8 ED Makro best price aktuell Digifuchs CHF 443 inkl. Versandkosten

Beste Grüsse
Urs-Peter

4

Donnerstag, 19. Mai 2022, 12:25

Hallo Urs-Peter,

das ist eine gute Empfehlung, ich fotografiere selber auch mit Olympus. Man sollte sich aber darüber klar sein, dass Makro-Objektive ihre Abbildungsmassstäbe (von 1:1 und größer) nur erreichen, weil man näher rangehen kann als mit "normalen" Objektiven. Beim 60er Makro von Olympus liegt die Naheinstellgrenze etwa bei 20 cm. Und damit ist i.d.R. der Anstand zum Sensorchip gemeint, d.h. von der Frontlinse zum Objekt bleiben da gerade mal 12 cm übrig. Das ist im Feld nicht besonders praktisch, i.d.R kommt man an lebende Insekten etc. nicht so nah ran und besonders rückenschonend ist das auch nicht 8) .
Ich z.B. habe ziemliche Rückenprobleme und benutze anstelle eines dedizierten Makros das Olympus M.Zuiko digital ED 300mm 4.0 IS PRO mit dem MC-20 2-fach Telekonverter. Damit erreicht man zwar "nur" einen Abbildungsmassstab von ca. 1:2, aber das aus fast 1,5m Entfernung. Ich muss mich nie bücken :D.

Solange man die Viecher aber sammelt, einschnapst etc. hat man natürlich kein Problem mehr mit der Fluchtdistanz, ansonsten ist ein Teleoobjektiv mit langer Brennweite praktischer und Vögel kann man damit auch besser ablichten.

Viele Grüße, Uli

PS:
Im Olympus-System gibt es leider kein Objektiv, dass bei längerer Brennweite wenigstens einen Abbildungsmassstab von 1:2 bis 1:4 hat (außer der von mir benutzten Kombination, die richtig ins Geld geht). Das Panasonic Lumix G Vario 100-300mm 4.0-5.6 II OIS kommt da noch am nächsten ran und man kann es problemlos auch an Olympus-Kameras verwenden, wenn ich recht informiert bin (ich habe beides und könnte es bei Bedarf ausprobieren). Es ist allerdings etwas teurer.