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  • »Manfred« ist männlich
  • »Manfred« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 157

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1

Freitag, 8. Januar 2021, 20:38

Welche Wanze trifft hier eine Krabbenspinne? --> Eurygaster testudinaria (oder E. maura)

Liebe Insektenfreunde,

am 10.08.2020 konnte ich auf einer Wiese im Naturschutzgebiet Stadtwald Augsburg an Großem Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) die Begegnung einer Wanze und einer Krabbenspinne festhalten. Die Spinne pirschte sich von der anderen Seite des Blütenstands langsam an die Wanze heran, erreichte sie, stellte dann aber wohl fest, dass diese als Beute nichts taugte - denn sie verzog sich gleich anschließend wieder.

Bei der Spinne denke ich, dass es sich um Misumena vatia handeln dürfte. Aber welche Wanze bleibt hier ganz cool und rührt sich trotz des auf Tuchfühlung gehenden Räubers nicht vom Fleck?

Danke schön für eure Antwort und viele Grüße
Manfred
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  • Wanze und Krabbenspinne (2020-08-10, an Sanguisorba officinalis, NSG Stadtwald Augsburg) (1).jpg
  • Wanze und Krabbenspinne (2020-08-10, an Sanguisorba officinalis, NSG Stadtwald Augsburg) (2).jpg
  • Wanze und Krabbenspinne (2020-08-10, an Sanguisorba officinalis, NSG Stadtwald Augsburg) (3).jpg
  • Wanze und Krabbenspinne (2020-08-10, an Sanguisorba officinalis, NSG Stadtwald Augsburg) (4).jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Manfred« (9. Januar 2021, 11:11)


Gregor Tymann

unregistriert

2

Freitag, 8. Januar 2021, 21:49

Hallo Manfred,

eine Schildwanze (Scutelleridae) der Gattung Eurygaster. Ich tendiere zu E.testudinaria, es kommt aber noch E. maura in Betracht.

Schöne Grüße

Gregor

Beiträge: 1 099

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3

Freitag, 8. Januar 2021, 22:03

Eine (noch) träge Schildwanze der genannten Gattung? Normalerweise lassen die sich bei Gefahr eher fallen, vielleicht war die noch im "Kälteschlummer"?

Die Frage scheint mir eher, ob sie/er den versuchten Giftbiss überleben k o n n t e oder nur verzögert daran einging/verstarb ? umfall

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  • »Manfred« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 157

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4

Samstag, 9. Januar 2021, 11:09

Hallo Gregor,

herzlichen Dank für die Bestimmung und die Eingrenzung auf zwei Arten! :)

Ja, es wäre interessant zu wissen, ob die Wanze (aufgrund der Härte ihrer Körperoberseite?) für die Spinne nicht zu "knacken" war oder ob eine verzögerte Bisswirkung denkbar ist. Ich hätte die Beobachtung damals wohl noch etwas fortsetzen sollen ... Oder kann es sein, dass die Wanze so etwas wie ein Abwehrsekret/einen Abwehrduft produzierte und die Spinne deswegen wieder Abstand nahm?!

Viele Grüße
Manfred

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Manfred« (9. Januar 2021, 11:46)