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  • »Ira Orlicek« ist weiblich
  • »Ira Orlicek« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 7 002

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1

Dienstag, 23. Februar 2021, 16:06

Ich hoffe, ich löse jetzt keinen Shitstorm aus.

Hallo!

Ich möchte in Zukunft Insekten auch über ein Mikroskop photographieren (alles was ich dazu brauche, habe ich inzwischen bestellt) - dazu sollten die Tierchen aber möglichst ruhighalten. Zu Versuchszwecken habe ich eine schlafende (durch die Wärme ist sie aufgewacht) Kohlweißlingsraupe benützt. Die hat sich schwach bewegt und so habwegs ging das ablichten trotzdem. Ich habe die Raupe dann zurück ins Aerium gebracht - ob sie jetzt überleben wird, weiß ich nicht. Grundsätzlich will ich Tiere, die ich ablichte nicht töten (weder absichtlich noch sonst irgendwie), also die Frage: kann man Insekten irgendwie betäuben?

Ich habe das Mikroskop jetzt bestellt, ich werde es auch benützen und ich werde so oft es geht sich bewegende Tiere akzeptieren - aber manchmal wird das für sinnvolle Aufnahmen halt nicht gehen.

LG Ira

2

Dienstag, 23. Februar 2021, 17:15

Hallo Ira,

ich finde die Frage berechtigt. Ich weiß, dass manche, die Spinnen detailliert fotografieren möchten Kälte nutzen, um die Tiere ruhiger zu machen. D.h. sie stellen sie in einer Dose für kurze Zeit in den Kühlschrank. Das müsste doch auch bei Insekten funktionieren, oder?

Liebe Grüße
Jutta

3

Dienstag, 23. Februar 2021, 17:18

Unter dem Strich wirst du das glaube ich vergessen können. Gerade agile Insekten wie Fliegen, Stechimmen o.ä. tauen nach einer Kühlschrankbehandlung ganz schnell wieder auf und bewgen sich dann sehr schnell, bzw. werden fliegen. Im Gelände kann man sie abgekühlt auf einen Ast etc. setzen und hat dann ein paar Sekunden oder Minuten. Doch unter einem Binokular wird das Tier ja auch durch die Lampen schnell aufgewärmt. Das ist zumindest meine Einschätzung.

Was für ein Mikroskop und was für eine Kamera hast du dir denn gekauft? Für Insekten braucht man eigentlich ein Binokular, also eine Stereolupe.

Gruss, Christian

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4

Dienstag, 23. Februar 2021, 18:36

Danke Allerseits!

Wenn das Mikroskop angekommen ist, werde ich halt schauen was für mich die beste Lösung ist. Wer meine Anfragen hier kennt, weiß daß es für mich mehr um das Finden neuer (für mich neuer) Arten geht, als um perfekte Bilder. Ich werde also in erster Linie mit bewegenden Tieren arbeiten und manchmal schauen, wie ich sie (wenigstens für ein paar Minuten) ruhiger bekomme.

Es ist ein ZEISS Stereomikroskop Stemi 508 KMAT mit einer Mikroskopiekamera Axiocam 208 color - samt etlichem Zubehör.

LG Ira

5

Dienstag, 23. Februar 2021, 20:31

Hallo Ira,
also ich möchte jetzt auch keinen Shitstorm auslösen... aber... ich habe einmal Spinnen für GU fotografiert und der Autor und Experte hat erwähnt, dass er die Tiere mit Backpulver betäubt, um Details ( Milbenbefall, Cheliceren) zu fotografieren.
Das Backpulver wurde ( aus meiner Erinnerung, ist schon ein paar Tage her..) in ein Döschen gefüllt, mit Wasser versetzt, darüber kam eine Watteschicht und über diese das Spinnlein...
Das funktionierte bei größeren und kleineren Spinnen. Ist - wie immer - eine Frage der Dosierung...
LG
Derdessennamenunnichtmehrerwähntwerdendarf
;-)

  • »Dennis« ist männlich

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6

Dienstag, 23. Februar 2021, 22:34

Kann mich erinnern, im Spinnenforum von einer Methode gelesen zu haben, mit der die Spinnen fixiert werden konnten.

Ich glaube, eine Petrischale mit Watte? - Ja doch, hab einen Beitrag dazu gefunden:
https://forum.arages.de/index.php?topic=642.msg3917#msg3917

Grüße,
Dennis