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  • »Manfred Zapf« ist männlich
  • »Manfred Zapf« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3 444

Registrierungsdatum: 2. April 2014

Über mich: Naturverbunden war ich schon immer und fotografiere seit meinem (Un-)ruhestand alles, was da so "kreucht und fleucht".

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1

Freitag, 16. September 2022, 10:21

eine Misumena vatia mit erbeuteter Apis mellifera

Hallo,
die Bestimmung hat mir keine Probleme bereitet. Interessant war aber Folgendes. Ich habe den Angriff der Spinne auf die Biene beobachten können. Nach dem Biss der Spinne blieben die Flügel exakt in dieser Lage, waren also wohl sofort gelähmt. Die Beine der Biene zappelten jedoch - langsamer werdend - noch genau 2 Minuten und 15 Sekunden. So lange dauerte dann wohl der Todeskampf der Biene. Das Foto stammt vom 20.06.2022 und ich habe es in meinem Garten auf den Margeriten fotografiert.
Viele Grüße,
Manfred
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  • »JohnEs81« ist männlich

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2

Freitag, 16. September 2022, 21:34

Hallo Manfred,

I think that spider venom is a neurotoxin, which causes paralysis. However, it is still a toxin and a very potent toxin to the bee. The jerking motion of the legs is surely a nervous impulse. I liken it to a human being bitten by a venomous snake. One will lose consciousness after a specific amount of time. Spiders are equipped for survival not torture :)

Best Wishes,
John

  • »Manfred Zapf« ist männlich
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3

Samstag, 17. September 2022, 10:08

eine Misumena vatia mit erbeuteter Apis mellifera

Hello John,
thank you very much for the additional information. I hadn't thought of "torture" at all. Of course, spiders have to live by killing others and then eating them. I was simply interested in observing this process. I don't assume that the bee has suffered.
I had already observed how hornets prey in my garden (bees and wasps in particular), it was similar, but you couldn't photograph it because the hornets are up and away shortly after stinging.
Greetings,
Manfred

  • »JohnEs81« ist männlich

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4

Samstag, 17. September 2022, 11:37

So lange dauerte dann wohl der Todeskampf der Biene.


Hi Manfred,

I must have mistranslated the quoted text. I interpret this sentence as "that is how long the death of the bee lasted or that is how long the bee suffered". Thus, i responded that there is no suffering with such a high amount of toxicity. I wanted to be certain that noone is perceiving this process as suffering. My apologies for misunderstanding you. English is my native language.

I bought a camera in 2013 and i asked the store clerk which camera should i buy to make nice photos. He suggested a compact camera. Now keep in mind that i knew nothing about photography or cameras. I bought the camera that he suggested. I tried it at home and naturally i thought that zoom means the camera lens will bring the subject closer for a tighter photo. I soon learned that i was wrong. The photos looked watery/blurry. I assumed that it was normal.

In 2014, when i still used Digital Zoom to bring subjects closer, i witnessed a hornet attack a bee. I made cheap compact camera with digital zoom photos of this attack. The photos are horrible. After this event, i started researching digital zoom and i discovered that one should not use this feature ever. Digital Zoom is equivalent to opening the photo in an image editor and blowing it up/enlarging he photo more than 100%. Yikes! The marketing on the package doesn't mention this garbage concept. I learned to just leave the lens unzoomed and move the camera closer to the subject instead. I got mad and researched cameras and photography and ended up with a semipro dslr with a pro 1:1 macro lens.

I haven't seen such an attack since 2014 but now i have a pro macro lens to make better photos of such an event.

The attack that i photographed lasted maybe 25 seconds. The hornet grabbed the bee and bit the head off immediately. No stinging was involved. It was a brutal attack. Hornets are bee killing machines for sure.

Best Wishes,
John
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  • »Jörg Schneider« ist männlich

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5

Samstag, 17. September 2022, 15:50

Auch mit guter Kamera ist es nicht leicht, solche Beutezüge scharf zu bekommen. Ich habe ein paar Zufallsserien: es werden mindestens Kopf und Forderbeine abgebissen, dann der Brustkorb aufgeschnitten wie mit einem Dosenöffner und dann die Flugmuskulatur entfernt. Die kleinen Schwestern daheim brauchen Proteine, und alles nach Hause zu tragen wäre Zucker(Flugbenzin)Verschwendung:-) Die Serie hier zeigt eine Honigbiene - als ich dann nach den Resten am Boden gesucht habe, fand ich die halbe Hunmel - ein gut besuchtes Jagdrevier der Hornissen! Herzliche Grüße, Jörg
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  • »Jürgen Peters« ist männlich

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6

Samstag, 17. September 2022, 20:02

Hallo zusammen,

je kleiner die Wespe, desto länger der Kampf...
(Deutsche?) Wespe erbeutet Honigbiene (30.07.18) --> Vespula vulgaris


Viele Grüße, Jürgen
-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=
Borgholzhausen, Deutschland
Typische Habitate, in denen ich unterwegs bin.
-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=





  • »Jörg Schneider« ist männlich

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7

Samstag, 17. September 2022, 20:41

Tolle Fotostrecke - ich habe das bisher immer nur in einem Gebüsch beobachtet, also nie mit freier Sicht. Bei Hornissen habe ich mehrfach das Flugmuskelherausschneiden gesehen, Vespula dabei, wie sie wie bei Deinen Bildern Kopf, Flügel und Beine abgeschnitten hat und dann den "Rest" im Flug eingefahren hat. Ich hatte vermutet, dass ihre Mandibelmuskulatur nicht ausreicht, den Thorax alleine zu knacken. Vermutet..... Herzliche Grüße, Jörg

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8

Sonntag, 18. September 2022, 09:40

eine Misumena vatia mit erbeuteter Apis mellifera

Hallo zusammen,
das sind ja tolle Beobachtungen und Aufnahmen. Ich habe in meinem Garten einen großen Samt-Hortensien-Strauch und wenn der im Frühsommer frisch erblüht wird er manchmal von bis zu Hundert Hummeln, Bienen und Wespen besucht und dazwischen eben eine manchmal zwei Hornissen, die auf Beute aus sind. Hummeln, die sie nur kurz berühren, lassen sie - soweit ich es beobachten konnte - immer außen vor; sie schnappen sich nur Bienen und Wespen. Weil sie sich dabei um die Beute biegen, hatte ich immer vermutet, dass sie die Beute mit einem Stich lähmen bzw. töten und danach mit der ganzen Beute wegfliegen. Sie tun sich nämlich sehr schwer, mit der Beute überhaupt wegfliegen zu können. Ähnliche Beobachten habe ich an den Wasser-Minzen gemacht, die in großer Zahl direkt am Murgufer wachsen. Nach Euren Berichten werde ich versuchen bei der nächsten Blüte noch genauer hinzuschauen, um das "Metzgerhandwerk" der Hornissen näher beobachten zu können. Faszinierend!
Viele Grüße,
Manfred

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9

Sonntag, 18. September 2022, 12:52

Die zwei Bilder hier noch, dann höre ich aber auf, versprochen :-) Die Hornisse macht auch vor größeren Hummeln nicht halt. Ich vermute, die werden dann aber doch auch gestochen???? Schönen Sonntag, Jörg
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