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  • »Dennis Rupprecht« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 8. Januar 2019, 20:29

Die Maus wurde gefangen und wieder freigelassen

Hallo!

Mein erstes Tier-Erlebnis 2019:
Schon im Sommer letzten Jahres konnte ich einmal ein Trippeln an der Decke hören, so als ob etwas am Dachboden läuft. Mein Vater meinte es wären Spatzen - der wollte es wohl nicht so recht glauben das es Mäuse am Dachboden gibt.
Dann, Mitte Dezember war es wieder da. Aber viel öfters, und meistens nachts. An der Decke und zwischen den Wänden im Bereich unter dem älteren Teil des Dachbodens.
Es war zum Teil ganz lustig diesen geschäftigen Treiben hinter der Wand zuzuhören. Das Tier hatte ganz schön zu tun mit Scharren und Knabbern. Dann legte ich etwas Toastbrot aus, um ganz sicher zu gehen. Das war nach ein paar Tagen weg.

Also kaufte ich eine Lebendfalle, denn ich mag die Mäuse nicht töten, und will sie aufnehmen.
Darin befand sich knuspriges Schwarzbrot, Haferflocken und eine Messerspitze Nuss-Nougat-Creme. Falls die Maus z.B. über Nacht in die Falle geraten sollte, hat sie viel zu essen. Ich habe regelmäßig kontrolliert, und nach wenigen Tagen war die Falle zu. Nur 2 Stückchen Schwarzbrot waren noch übrig.
Ich hab sie in unserem Holzschuppen freigelassen. Die Aufnahmen sind sehr dunkel, im vollen Licht schien es ihr nicht gefallen zu haben, da bewegte sie sich nicht. Vermutlich ist sie über Efeu, welches an einer Seite direkt unters Dach wächst, nach oben geklettert.

Grüße,
Dennis
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2

Sonntag, 3. Februar 2019, 05:14

Ich finde Lebendfallen auch besser, obwohl die Tierchen dann vllt nie wieder Schwarzbrot suchen gehen ... viele Grüsse!

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3

Sonntag, 3. Februar 2019, 08:23

Moin Dennis,

mit den großen Ohren tippe ich auf eine Gelbhalsmaus. Die werden richtig schön zahm :whistling:
Liebe Grüße

Kirsten

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4

Sonntag, 3. Februar 2019, 10:12

Hallo!

@Kirsten: Oh, ich hab gar keine andere Art in Betracht gezogen als die Hausmaus. Dann will ich doch mal einen Bestimmungs-Thread aufmachen, sobald ich wieder Zugriff auf meine Aufnahmen habe (bin nur grad auf Reha). Da sind nämlich Fotos einer weiteren (Haus?)Maus, und stelle Diese mit ein.

@karlheinz: Wie ich zuhause feststellen konnte, bedeutet Lebendfalle keine Garantie. Entweder hat sich die Maus den Weg gemerkt, oder es waren bereits Mehr oben. Denn nach wenigen Tagen war das Scharren wieder da. Diesmal stellten wir die Lebendfalle und 2 Klappfallen auf. Die Lebendfalle war sogar leer-gefressen, aber noch geöffnet. Letzendlich hat mein Vater 2 Mäuse mit den Klappfallen erlegt.

Grüße,
Dennis

5

Sonntag, 3. Februar 2019, 13:42

Vermutlich ist sie über Efeu, welches an einer Seite direkt unters Dach wächst, nach oben geklettert.


Also solche Szenen habe ich bei mir auch "live" erlebt:

https://www.youtube.com/watch?v=65w-4d0WRnI



Die klettern echt die Wände hoch. Zuerst hatte ich es auch mit Lebendfallen versucht, klappte auch ganz gut, bis sich 2 Männchen darin, bis auf dem Tode bekämpften, da sie nicht mehr raus kamen...
Danach Klappfallen, sauteure elektronische Fallen, Giftköder u.s.w.

Was ich eigentlich nur kurz posten wollte, suche den "Eingang", sonst hört der Spuk niemals auf... :aetsch:

Ich hatte bei mir sogar 3 verschiedene Arten (am Naturschutzgebiet).


Hier mal ein Link:


http://www.gruss.de/maeuse/maus_arten.html
(da fehlt aber u.a. die Haselmaus)


(Ich tippe auch auf die Gelbhalsmaus)
Gruß vom Wassermann

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6

Sonntag, 3. Februar 2019, 16:34

Hi zusammen,

die Haselmaus ist auch keine Maus und außerdem streng geschützt. Ich habe mit dem Vernichten von Mäusen absolute Bauchschmerzen. Das stammt doch noch aus der Zeit der Speisekammern und wahrscheinlich wurden durch Mäusekot Krankheiten übertragen. Heute haben wir Kühlschränke, die bekommt, so weit ich weiß, keine Maus auf. Damit sind Mäuse also nicht mehr lebensgefährlich. Und wenn das Haus gut geschlossen ist, werden auch nicht einmal geringe Schäden durch Knabbern entstehen. Die Gefahr Mausarten zu erwischen, die selten sind, ist einfach zu hoch. Wir können uns heute eine Sorglosigkeit mit tierischen Arten nicht mehr erlauben.

Durch das Aufstellen der Fallen, die mit Lebensmitteln bestückt sind, lockst Du alle Mäuse der Umgebung an, denn lecker bleibt lecker. Das wird als Info weiter gegeben. Es gibt nur einen Weg, Dennis, such bitte den Eingang und mach alles zu. Regenrinnen sind zum Klimmen sehr beliebt.

Im Übrigen sollte man sich mit den niedlichen Gelbhalsmäusen mal näher beschäftigen. Man bekommt sie wirklich fast handzahm und es sind kluge, fürsorgliche und soziale Tiere. Natürlich benötigen sie Futter. Und im Winter würden sie ein Plätzchen am Herd, den Eisnächten vorziehen. Wer nicht?

In meinem alten Garten hatte ich viele schöne Erlebnisse mit denen. Hier 2 Beispiele

Wozu dient eine Nageraufstiegshilfe?

Eben im Garten...
Liebe Grüße

Kirsten

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7

Sonntag, 3. Februar 2019, 18:31

Hallo!

Was das Aufstellen von Fallen anbelangt, da hat mein Vater das letzte Wort. Das war das erste Mal seit das Haus steht, das Mäuse am Dachboden waren. Ansonsten waren sie immer im Kaninchenstall / beim Geflügel, also wo es halt Futter gab. Nun haben wir keine Tiere mehr und benötigen auch kein Futter.

Aber ja, putzig sind sie alle :) und begabte Kletterer an Wänden.

Früher als wir noch Kaninchen hatten, da waren auch des öfteren Mäuse im Stall eingenistet. Als ich meinen Großeltern die Pflege der Kaninchen abnahm, bekamen auch die Mäuse zur abendlichen Fütterungszeit ihren Anteil. Die Rückwand des Raumes war voller Käfige. Sobald die Fütterungszeit begann, hörte man hinter den Käfigen an der gesamten Wand ein Quietschen und Rumpeln. Und dann warteten sie bereits an der Futterstelle über den Käfigen. Hatte damals noch nicht so ein Natur-Interesse, deswegen gibt es keine Aufnahmen davon.
Nicht schön fand ich, wenn sie im Loch steckenblieben. Das Mauseloch war an der Decke. 3mal hing da eine Maus mit den Hinterbeinen in der Luft und kam nicht weiter, sie verstarb. Der Kopf war angenagt, weil die anderen Mäuse rauswollten.
Die Population verschwand als ich wegen Arbeit keine Zeit mehr hatte. Meine Großeltern legten den Mäusen nur Futter in Mausefallen hin.

Grüße,
Dennis