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1

Mittwoch, 6. Februar 2019, 21:26

Limax maximus? --> Limax sp.

Guten Abend,
Wie ich gelesen habe, gibt es bei den Schnegeln sehr viele verschiedene Arten. Ist das hier Limax maximus oder gibt es noch ähnliche getigerte Schnegel?
Schöne Grüße
Sabine
Österreich, Steiermark, Allerheiligen bei Wildon am 29.10.2018 neben Komposthaufen
»Sabine G.« hat folgendes Bild angehängt:
  • tiger.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sabine G.« (7. Februar 2019, 08:34)


2

Mittwoch, 6. Februar 2019, 21:37

Guten Abend Sabine,

Limax maximus ist richtig und bei uns (Mitteleuropa) unverwechselbar.

LG, Christoph

3

Mittwoch, 6. Februar 2019, 21:50

Vielen Dank Christoph
Liebe Grüße Sabine

  • »Kirsten Eta« ist weiblich

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4

Donnerstag, 7. Februar 2019, 06:54

Limax maximus ist richtig und bei uns (Mitteleuropa) unverwechselbar.

Moin zusammen,

die Aussage liegt leider zwischen mutig und falsch, was folgende Links belegen
http://schnegel.at/index.html?/arten/limax_cinereoniger.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Schnegel
Es handelt sich hier, durch die Nähe zum Komposthaufen, wahrscheinlich um Limax maximus, aber eine Bestimmung ist das ohne das Zeigen der Untersohle nicht.
Bitte Limax sp. in die Überschrift setzen.
Liebe Grüße

Kirsten

5

Donnerstag, 7. Februar 2019, 08:34

Guten Morgen,
mach ich. Vielen Dank!
Liebe Grüße

6

Donnerstag, 7. Februar 2019, 20:51

Moin Kirsten,

danke für die Rückmeldung! Mutig ja - und stimmt schon eine - Verwechslung ist durchaus gegeben... aber wie du schon sagst, spricht das Habitat für Limax maximus und Limax cinereoniger ist im Garten weit seltener. Klar - spielt das für die Bestimmung keine Rolle - aber die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um Limax maximus ist schon um einiges höher. Daher würde ich hier auf jeden Fall bis Limax cf. maximus mit kleiner Restunsicherheit gehen... vor allem wenn man noch berücksichtigt, dass diese Färbung für Limax cinereoniger schon eher ungewöhnlich ist!

LG, Christoph

  • »Kirsten Eta« ist weiblich

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7

Donnerstag, 7. Februar 2019, 22:03

Moin Christoph,

so, so, Du möchtest nun um ein solides sp. oder ein etwas wackeliges und eitles cf. verhandeln? Ich verstehe immer nicht, warum eine ehrliche Bestimmung "nur" bis zur Gattung für viele nicht akzeptabel ist. Es ist doch ein ganz normaler Vorgang. Wenn Deine Lieblingszahl 7 ist, rechnest Du doch auch nicht so, dass am Ende immer mit aller Gewalt, fast eine 7 rauskommt.

Wie wir aus einem anderen Post wissen wohnt Sabine sehr ländlich. Ich denke, Du hast es gelesen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit auf L. cinereoniger um ein Vielfaches. Und wie war das mit den Pferden vor der Apotheke? Ich denke, es ist gut wie es ist. Nicht traurig sein :brav:
Liebe Grüße

Kirsten

  • »Jürgen Peters« ist männlich

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8

Donnerstag, 7. Februar 2019, 23:20

Hallo Kirsten,

Ich verstehe immer nicht, warum eine ehrliche Bestimmung "nur" bis zur Gattung für viele nicht akzeptabel ist.

weil sie oft (nicht in diesem Fall) eine Unsicherheit vortäuscht, die gar nicht vorhanden ist. Wieso soll ich (z.B.) Pardosa sp. schreiben, was suggereriert, daß alle 74 Arten der Gattung in Europa in Frage kommen, wenn es 72 von denen garantiert nicht sind, sondern nur 2 so aussehen wie das mir vorliegende Tier, etwa Pardosa amentata und Pardosa hortensis? Das 'cf.' ist ja keine Bestimmung, sondern (auch im Wortsinn: "confer") ein Hinweis: "Schau dir vor allem diese Art an".


Viele Grüße, Jürgen
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  • »Kirsten Eta« ist weiblich

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9

Freitag, 8. Februar 2019, 08:59

Moin Jürgen,

ich sehe das eben etwas anders. Ein cf. gäbe es in meinen Augen nur, wenn eigentlich nichts anderes in Frage kommt, lediglich eine winzige Restunsicherheit besteht. Das ist hier aber nicht so. Beide in Frage kommenden Arten haben hier einen hohen Wahrscheinlichkeitsfaktor. Und wer dabei auf die Idee kommt, dass alle mediterranen und alpinen Limaxarten ebenfalls in Frage kommen, weil da ein sp. steht, der muss wohl noch ein wenig weiter lesen und blättern. Ich finde diese Vorstellung ehrlich gesagt absurd.
Liebe Grüße

Kirsten

  • »Jürgen Peters« ist männlich

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10

Freitag, 8. Februar 2019, 14:53

Hallo Kirsten,

ich sehe das eben etwas anders. Ein cf. gäbe es in meinen Augen nur, wenn eigentlich nichts anderes in Frage kommt, lediglich eine winzige Restunsicherheit besteht.

Na ja, die gibt es aber immer. Wer weiß schon, ob es nicht noch kryptische Arten gibt, die sich nur molekularkinetisch erkennen ließen. Danach müßtest du immer ein 'sp.' oder 'cf.' schreiben.

Zitat

Das ist hier aber nicht so. Beide in Frage kommenden Arten haben hier einen hohen Wahrscheinlichkeitsfaktor.

Den vorliegenden Fall hatte ich ja auch explizit ausgeschlossen.

Zitat

Und wer dabei auf die Idee kommt, dass alle mediterranen und alpinen Limaxarten ebenfalls in Frage kommen, weil da ein sp. steht, der muss wohl noch ein wenig weiter lesen und blättern. Ich finde diese Vorstellung ehrlich gesagt absurd.

Nun ja, aber beim Beispiel der Pardosa-Arten sind es wirklich Dutzende, die hierzulande vorkommen. Da fände ich es absurd, wenn nur zwei Arten in Frage kommen, mittels 'sp.' auch alle restlichen um die 50 in Betracht zu ziehen. Wie gesagt: das 'cf.' weist nur auf eine wahrscheinliche und plausible Art hin. Wenn zwei Spezies gleich plausibel sind, schreibe ich das gewöhnlich so (Beispiel): Oulema melanopus/duftschmidi.

Aber letztlich muß jede(r) selbst wissen, wie er/sie das handhabt.


Viele Grüße, Jürgen
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